Kurt H. Illi ist tot

Der frühere Verkehrsdirektor der Stadt Luzern, Kurt H. Illi, ist am Montagabend im Alter von 75 Jahren verstorben.

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Der ehemalige Luzerner Verkehrsdirektor Kurt H. Illi. (Archivbild Eveline Beerkircher/Neue LZ)

Der ehemalige Luzerner Verkehrsdirektor Kurt H. Illi. (Archivbild Eveline Beerkircher/Neue LZ)

Kurt H. Illi verstarb am letzten Montagabend eines natürlichen Todes auf einem Parkplatz in Zürich völlig unerwartet. Illi besuchte die Premierenfeier des Zürcher Weihnachtszirkus Conelli. Als er für seine Frau Trudy den Wagen holen wollte, verstarb er an einem Herzinfarkt. Dies teilte seine Familie am Mittwochnachmittag mit. Vor 10 Tagen feiert er den 75. Geburtstag.

Kurt H. Illi hinterlässt seine Ehefrau Trudy und die erwachsenen Kinder Nina und Reto. Die Trauerfeierlichkeiten finden im engsten Familienkreis in Luzern statt.

Kurt H. Illi und die Stadt Luzern
Jahrelang wurde sein Name gleichgesetzt mit der Stadt Luzern – was ihm aber nicht nur Freunde eintrug. 1978 trat er das Amt des Verkehrsdirektor der Stadt Luzern an. 1985 gewann er in der Schweiz den Verkaufsförderungspreis für seine Bemühungen um den japanischen Markt. Kurt H. Illi wurde Ehrenbürger der japanischen Stadt Yokosuka. 2003 wurde er von der «American Academy of Hospitality Sciences» mit dem «Five Star Diamond Award» ausgezeichnet, für seine überdurchschnittlichen Marketing-Aktivitäten für die Leuchtenstadt. Ende 2000 trat der bekannteste Verkehrsdirektor, den die Schweiz je hatte, altershalber zurück.

Bis Ende 2006 war Kurt H. Illi Präsident der City Vereinigung Luzern und Vorstandsmitglied von Basel Tourismus. Danach leitete er Podiumsdiskussionen, Seminare über Marketing und Kommunikation, Workshops zu aktuellen Themen oder er half seiner Frau als Hochzeitsorganisator vorwiegend für Touristen aus Asien. Bis zu seinem plötzlichen Tod war er für viele noch immer der «Mr. Luzern» und galt landauf, landab als Tourismus-Verkaufsexperte. Zu seinen Ehren schrieb der Horwer Volksmusiker und Komponist Hans Aregger den «Kurt H. Illi-Schottisch». Seine spärliche Freizeit verbrachte er im Sommer gerne mit einer Passfahrt auf den Nufenen auf seinem schweren Yamaha-Töff.

Kurt H. Illi war ein offener, fröhlicher und umtriebiger Mann, der die Menschen gern hatte – und sie ihn, wie die Familie weiter schreibt.

rem

Reaktionen zum Tod von Kurt H. Illi lesen Sie am Donnerstag in der Neuen Luzerner Zeitung und ihren Regionalausgaben.