KURT KOCH: Kardinal lebt noch aus Kisten

Am Sonntag erhielt Kardinal Kurt Koch vom Papst seinen Kardinalsring. Auf seine Wohnung muss der Luzerner Würdenträger in Rom hingegen noch etwas warten.

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Der Luzerner Regierungspräsident Anton Schwingruber (l.) mit Kurt Koch. (Bild Philipp Schmidli/Neue LZ)

Der Luzerner Regierungspräsident Anton Schwingruber (l.) mit Kurt Koch. (Bild Philipp Schmidli/Neue LZ)

Kardinal Kurt Koch dürfte nach seiner Kardinalsernennung vom Samstag eine kurze Nacht verbracht haben. Am Abend nach der Zeremonie liess sich «seine Eminenz» vor rund 50 geladenen Gästen – darunter Regierungspräsident Anton Schwingruber und CVP-Nationalrat Pius Segmüller – feiern. Zum abendlichen Festmahl in der Kantine der Schweizer Garde lud Jean-François Kammer, der Botschafter der Schweiz beim Heiligen Stuhl. Wenige Stunden später stand Koch zusammen mit den 23 anderen neu gewählten Kardinälen erneut im Petersdom bereit, um sich von Papst Benedikt XVI. den Kardinalsring überstreifen zu lassen.

Noch keine Wohnung
Seit der 60-Jährige im Juli sein Amt angetreten hat, lebt er in Rom. «Ich bin hier noch nicht ganz angekommen», gibt er unverblümt zu. Noch immer wartet Kurt Koch auf seine Wohnung, die ihm vom Heiligen Stuhl zur Verfügung gestellt wird.

Daniel Schriber, Rom

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Montag in der Neuen Luzerner Zeitung.