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Lärmschutz bei der A2: Gerichtsurteil stösst sauer auf

Das Astra will entlang der A2 keine Lärmschutzbauten errichten. Dagegen klagten die Gemeinden Schenkon und Eich sowie 18 Parteien. Das Urteil sorgt nun für Misstöne.
Roger Rüegger

Die Geschichte des Lärmschutzes entlang der A2 geht wohl weiter. Das Bundesamt für Strassen (Astra) sah zwar den Einbau eines lärmarmen Belags vor, jedoch aus «Gründen der wirtschaftlichen Tragbarkeit und Verhältnismässigkeit (WTI)» keine Lärmschutzbauten.

Die Gemeinden Schenkon und Eich und 18 weitere Parteien reichten beim Bundesverwaltungsgericht gegen die Plangenehmigung im Mai Beschwerde ein und beantragten, zusätzliche Lärmsanierungsmassnahmen zu realisieren. Die Beschwerden wurden im Urteil vom 20. Februar abgewiesen.

Schenkon wird Urteil wohl weiter ziehen

Das stösst Schenkons Bauvorsteher Rolf Bossart (SVP) sauer auf. «Wir haben die Lärmschutzvorkehrungen analysiert und geltend gemacht, dass für die Beurteilung von Lärmschutzmassnahmen mit dem WTI eine Gesamtbetrachtung der Schutzwände und des Deckbelages zu erfolgen hat. Ich kann dem Urteil kein überzeugendes Argument entnehmen, weshalb unser Standpunkt nicht zutreffend sein sollte.»

Das Bundesverwaltungsgericht gehe in seinem Urteil gar nicht auf die Beschwerde ein. Bossart habe den Eindruck, dass nicht unvoreingenommen geurteilt wurde, sondern dass sich die Richter alleine auf die Aussagen des Eidgenössischen Departement für Umwelt, Energie und Verkehr gestützt haben. Er werde an der nächsten Ratssitzung beantragen, das Urteil ans Bundesgericht weiter zu ziehen.

Der Gemeinderat Eich hat sich noch nicht mit dem Urteil befasst, heisst es auf Anfrage.

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