LÄRMSCHUTZGALERIE: Die Bauarbeiten in Stansstad verzögern sich

Der Baugrund unter der Lärmschutzgalerie gibt sich störrischer als erwartet. Das führt zu Verzögerungen. Erschwerend sind zudem die engen Platzverhältnisse.

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Ein Schutzgerüst trennt die Bauarbeiter vom Bahngleis. (Bild Pius Amrein/Neue LZ)

Ein Schutzgerüst trennt die Bauarbeiter vom Bahngleis. (Bild Pius Amrein/Neue LZ)

Projektleiter Paul Kurmann vom Bundesamt für Strassen (Astra) führt den Besucher auf den abgetrennten Autobahnstreifen vis-à-vis des Bahnhofs Stansstad. Hier wird seit Juli an der Lärmschutzgalerie gearbeitet. Trotz Kälte und Schnee sind gut 30 Personen im Einsatz.

Gut 230 Meter der insgesamt 480 Meter langen Lärmschutzwand in Fahrtrichtung Nord sind gebaut. Ab Mitte März werden die seeseitigen Schallschutzwände durch eine Betonwand ersetzt. Dann folgt eine Wand in der Strassenmitte und auf die beiden Wände wird auf 285 Metern Länge ein Betondeckel gesetzt. Bis Juni 2010 sollen die Bauarbeiten abgeschlossen sein. «Eventuell wird es später – der Baugrund ist heikel», sagt Kurmann. Wo heute die Autobahn ist, war früher ein Kanal – der Boden leistet Widerstand gegen die Pfähle.

Die Lärmschutzgalerie kostet 29 Millionen Franken. 16 Prozent zahlt die Gemeinde Stansstad, den Rest der Bund.

Luca Wolf

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Donnerstag in der Neuen Nidwaldner Zeitung.