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LAGERDRAHT: Die Wölfli der Pfadi Ballwill «reisen» in einem Tag von Ägypten nach China

Die Wölfli der Pfadi Ballwil haben sich mit ihrem Motto «In sieben Tagen um die Welt» ganz schön viel vorgenommen. Dass dieses fantastische Abenteuer wirklich gelingen kann, hat unsere Redaktion beim Lagerbesuch in Aarburg gesehen.
Meditieren im «Tempel»: die Wölfli Ballwil auf dem Lagerplatz in Aarburg. (Bild: Elisabeth Portmann)

Meditieren im «Tempel»: die Wölfli Ballwil auf dem Lagerplatz in Aarburg. (Bild: Elisabeth Portmann)

Kinder singen, Geschirr klirrt, das Essen steht bereit. «Passend zum heutigen Tag gibt es asiatische Nudelsuppe», kündigt Samuel (22) alias Pit aus der Küche an. Denn die Wölfli Ballwil sind gerade mit dem Helikopter in Asien gelandet – könnte man zumindest meinen. Denn die Lagerschar nimmt ihr Lagermotto «In sieben Tagen um die Welt» ernst. Mottogetreu verwöhnt deshalb auch das vierköpfige Küchenteam die Gruppe jeden Tag mit einem feinen Menü, das dem aktuellen Reiseziel entspricht.

Gemeinsam «besuchen» die 20 Lagerteilnehmer mit ihren fünf Leitern jeden Tag einen anderes Land. Nicht ohne Grund: Um einem Forscher zu beweisen, dass eine Weltumrundung in sieben Tagen wirklich möglich ist, müssen die jungen Wölfli von jedem besuchten Ort Beweisstücke mitbringen. Nachdem die Abenteurer am Vortag in Ägypten auf der Suche nach dem Tagebuch des Tutanchamun waren, steht am Nachmittag unseres Besuchs eine weitere Herausforderung an.

Neue Namen auf Stirn geschrieben

Doch bevor die Suche beginnt, gilt es, sich zu stärken. Die Suppe scheint zu schmecken, überall ist genüssliches Schlürfen zu hören. Gesprächsthema am Tisch: die Taufe, die am Vorabend stattgefunden hat. Den neuen Wölfli-Kindern steht die vergangene Nacht buchstäblich auf die Stirn geschrieben – mit dickem schwarzem Stift sind ihre neuen Wölflinamen wie Atakari, Momo oder Ilvy darauf zu lesen.

Nach dem Mittagessen werden die Ämtchen erledigt, Spiele gespielt und auf der grossen Lagerwiese draussen verweilt. Beliebt scheint auch «Der Weg» zu sein. Pascale alias Lumikki (10) und Jana alias Tara (9) erweisen sich als begeisterte Reiseführerinnen – durch Gestrüpp, über Baumwurzeln, entlang der Mauern der nahe gelegenen Aarburg, einmal um das ganze Lagergelände.

Suche nach Beweisstücken

Zurück auf dem Lagerplatz geht es in China, dem Land der Mitte, weiter. Die Leiterinnen sind alle in wallende Tücher gehüllt. Sie erwarten die Kinder bereits mit Räucherstäbchen meditierend im «Tempel» (auf der Spielwiese). Die ganze Gruppe hört gespannt zu. «Dank euren guten Fähigkeiten, die ihr euch am Morgen angeeignet habt, seid ihr nun offiziell ins Kloster aufgenommen. Ihr seid die auserwählten Mönche», verkündet Jasmin alias Soleil (19). «Namaste!» Die Aufgabe für die neuen Klostermitglieder: Wasser aus dem Brunnen der ewigen Jugend mitzubringen, als Beweismittel für den Forscher. Mit einer OL-Karte machen sich die jungen Entdecker auf die Suche. Die aufgestellte und aufgeweckte Gruppe meistert diese Aufgabe locker.

Nach getaner Arbeit können sie sich mit den Mitbringseln unserer Zeitung stärken: mit Nussschnecken, offeriert von der Confiserie Bachmann, und Apfelschorle von Ramseier. Schliesslich mögen auch Chinesen ein feines Dessert.

Lena Niederberger

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