Kolumne

Landauf, Landab: Auf geht's – ins neue Jahrzehnt

Unser Landreporter blickt auf das scheidende Jahr zurück und wagt einen Blick in die ungewisse Zukunft. 

Ernesto Piazza 
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Ernesto Piazza, Landreporter.

Ernesto Piazza, Landreporter.

Bild: Pius Amrein

2019 schreitet schnell dem Ende entgegen. Doch wie wars? Im Herbst haben wir die Volksvertreter nach Bern gewählt. In den Gemeinden gibt die Umsetzung der Raumplanung zu heftigen Diskussionen Anlass.

Europa versucht sich zu stabilisieren. China, Russland und die USA spielen mit ihren Muskeln. Wir sind mit Krisenherden, Krieg und Elend konfrontiert. Vielerorts grassiert Perspektivlosigkeit.

Ein Blick auf das Sorgenbarometer der Menschen zeigt: Die meisten Gedanken drehen sich um die Altersvorsorge, die Gesundheit und die Ausländerfrage. Erst dann kommt beispielsweise der Umweltschutz.

Es wird sich zeigen, wer für die Probleme griffige Lösungen präsentiert – und wie sie realisiert werden. Gefragt ist Mut, neue Wege einzuschlagen, Verantwortung zu übernehmen. Im Frühling stehen in den Gemeinden die Gesamterneuerungswahlen an. Da heisst es: Farbe zu bekennen.

Ein Ausblick in die Wirtschaft zeigt: die Prognosen für das nächste Jahr sind düster. Die Medienlandschaft beispielsweise sucht nach einer neuen Identität. Nötig sind echte Visionen und Konzepte. Denn die Blättervielfalt wird stets weniger. Auch die Debatten und Berichte von der Landschaft nehmen sukzessive ab.

Branchen wie die Medizintechnik, die intensiv mit dem Ausland arbeitet, büssen an Terrain ein. Eine aussenpolitische Lösung liegt auf dem Tisch. Doch sie scheitert an der parteipolitischen Innenpolitik.

Es mag naiv klingen: Doch wir müssen gemeinsam an Lösungen arbeiten. Die Gesellschaft, die Wirtschaft und die Politik. Zurück in die Zukunft. Nur so kommen wir weiter.

In dem Sinne: Prosit Neujahr – willkommen neues Jahrzehnt.