LANDESAUSSTELLUNG: Gottardo 2020: Luzern als Eingangsportal?

Wenn es nach den Initianten geht, soll Luzern an der geplanten Landesausstellung 2020 eines der Eingangsportale darstellen. Eine gute Idee, findet der Regierungsrat.

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So könnte sich Luzern anlässlich der Gottardo 2020 präsentieren. (Visualisierung pd)

So könnte sich Luzern anlässlich der Gottardo 2020 präsentieren. (Visualisierung pd)

Dem Projekt Gottardo 2020 komme eine grosse gesellschaftliche und wirtschaftliche Bedeutung zu – der Idee der Eingangsportale (neben Luzern sollen Bellinzona, Brig und Chur zum Zug kommen) gegenüber sei man positiv eingestellt, wie der Regierungsrat in einer Antwort auf die Anfrage von Balz Koller über eine allfällige Landesausstellung 2020 schreibt. Zurzeit wird «Gottardo 2020 im Herzen der Alpen» in einer vertieften Projektstudie zuhanden des Regierungsrats des Kantons Tessin vorgestellt.

Zahlreiche Vorteile geortet
Die Expo 2020 würde vor allem dem Verkehrshaus Luzern – wo gemäss Projektstudie das Thema «Mobilität» inszeniert werden soll – zusätzliche Besucherzahlen bescheren, wovon die ganze Region profitieren könnte, ist der Regierungsrat überzeugt. Zudem könnte der Kanton so national und international als attraktive Tourismusregion positioniert werden. Zudem biete das Thema «Mobilität» die Möglichkeit, im Vorfeld der Expo auf nationaler Ebene Überzeugungsarbeit zu betreiben – gerade, was die Realisation des Tiefbahnhofs anbelange. Daher werde man die Pläne unterstützen, Luzern als Eingangsportal zu positionieren.

Koller zufolge mussten bei der Expo02 90 Mio. Franken für die Rückbauten aufgewendet werden – «ein Faktum, das auf Unverständnis stiess». Der Regierungsrat teilt die Meinung, dass den Rückbaukosten und der Nachhaltigkeit grosse Aufmerksamkeit zu schenken seien. Es werde zudem zu prüfen sein, ob sich mit dem Standort Luzerner Allmend allfällige Synergien ergeben könnten.

scd