LANDRATSBÜRO: Grüne und FDP streiten sich um Sitz

Im Landratsbüro wird am (heutigen) Mittwoch ein Sitz frei. Zwei wollen, nur einer kann. Geht es nach den Grünen, soll mit Kampfwahlen künftig Schluss sein.

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Kampfwahl um einen Sitz ins Landratsbüro: Conrad Wagner und Maurus Adam (Bild Neue NZ)

Kampfwahl um einen Sitz ins Landratsbüro: Conrad Wagner und Maurus Adam (Bild Neue NZ)

Im Nidwaldner Parlament sind vier Fraktionen (CVP, FDP, SVP und Grüne Nidwalden) vertreten, im fünfköpfigen Landratsbüro mit dem Landratspräsidenten an der Spitze indessen nur drei. Seit Peter Steiner 2005 das Amt als höchster Nidwaldner abgetreten hat, sind von den Grünen keine Vertreter mehr im Landratsbüro aufgetaucht. Das will die Partei an der heutigen Sitzung ändern. Sie schickt den Stanser Conrad Wagner (seit 2006 im Landrat) ins Rennen um den Posten des Stimmenzähler-Stellvertreters. Auf den ersten Blick ein unbedeutendes Amt, doch die politisch Interessierten wissen: Wer Stimmenzähler-Stellvertreter ist, rückt in der Folge in der Hierarchie nach, bis er nach vier Jahren schliesslich als Krönung die Wahl zum Landratspräsidenten erfahren darf.

Doch Conrad Wagner von den Grünen ist nicht der Einzige, der entsprechende Ambitionen hegt. Auch der Hergiswiler Maurus Adam von der FDP (seit 2002 im Landrat) bewirbt sich um einen Sitz im Landratsbüro. Deshalb zeichnet sich eine Kampfwahl ab.

Oliver Mattmann

Einen ausführlichen Artikel lesen Sie in der Neuen Nidwaldner Zeitung.