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LANDSCHAFTS-STRATEGIE: Regierungsrat möchte Siedlungen um Luzern begrenzen

Die Siedlungslandschaft rund um Luzern franst in die verschiedenen Talschaften aus, Infrastrukturbauten weisen Defizite auf: Diese und andere Entwicklungen kritisiert der Schlussbericht «Strategie Landschaft Kanton Luzern», den die Kantonsregierung verabschiedet hat.
Blick auf den Vierwaldstättersee mit Luzern, der Gemeinde Horw und dem Pilatus. (Bild: Erich Müller / Hoch-Foto-Technik / Keystone)

Blick auf den Vierwaldstättersee mit Luzern, der Gemeinde Horw und dem Pilatus. (Bild: Erich Müller / Hoch-Foto-Technik / Keystone)

Wenn der Kanton nicht zielgerichtet und steuernd vorgehe, könne die Qualität der Landschaft und damit auch ein bedeutender Teil der Standortqualität nicht gehalten werden, heisst es im Bericht, den die Regierung am Freitag vorstellte. Darin sind verschiedene Schwerpunkte und Forderungen ausformuliert.

Besonders rund um Luzern bestehe ein grosser Handlungsbedarf. Die Siedlungslandschaft erstrecke sich hier wenig gestaltet in die verschiedenen Talschaften. Diese Entwicklung sei zu bremsen und in geordnete Bahnen zu lenken. Unbebaute Gebiete sollen freigehalten, Siedlungen in ihrer Ausdehnung begrenzt und Neubauten ausserhalb der Bauzonen nur im Ausnahmefall bewilligt werden.

Mit den Massnahmen zur Siedlungsbegrenzung entsprechend der kantonalen Richtplanung sei die Siedlungsentwicklung nach aussen soweit als möglich flächenmässig zu begrenzen und nach innen zu forcieren.

Ungenügende Sorgfalt bei Infrastruktur

Auch rügen die Autoren des Berichts teilweise augenfällige ungenügende Sorgfalt beim Bauen, insbesondere bei grossen Infrastrukturbauten. Traditionelle Bauten sollen zudem sorgfältig erneuert werden und das baukulturelle Erbe erhalten bleiben.

Nötig seien auch Verbesserungen bei der ökologischen Vernetzung. Heute fehlten durchgehende Hecken, Grünflächen und Vernetzungselemente. Diese seien aber wertvoll für die Fauna und Flora und würden von der Bevölkerung als besonders attraktiv und identitätsstiftend wahrgenommen. Schliesslich nimmt sich der 80-seitige Bericht auch den Ufern an, deren naturnahe Gestaltung gefördert werden müsse.

Es gelte nun, die vorliegende Landschaftsstrategie in die nächste Revision des Richtplans zu implementieren. Die aus den strategischen Schwerpunkten abgeleiteten Massnahmen seien prioritär zu behandeln. Damit könne die Strategie Landschaft auch grundeigentümerverbindlich im Nutzungsplanverfahren, im Baubewilligungsverfahren und beim Erlass weiterer raumrelevanter Entscheide umgesetzt werden.

sda

Hinweis

Den Bericht «Strategie Landschaft Kanton Luzern» finden Sie hier.

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