Landwirtschaft
Eschenbacher Bauer kauft Hightech-Maschine – diese soll bis zu 90 Prozent weniger Chemikalien aussprühen

Um die Pestizidmenge zu reduzieren, wurde eine Maschine entwickelt, welche mithilfe von künstlicher Intelligenz nur dort sprüht, wo auch Unkraut wächst.

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(jb)

Am Samstag wurde in Eschenbach eine Landwirtschaftsmaschine vorgestellt, die den Pestizidverbrauch massiv senken kann. Thomas Estermann, Geschäftsführer des Thomas Estermann AG, aus Eschenbach hat gemäss PilatusToday nicht gezögert und sich die erste Hightech-Maschine überhaupt geschnappt.

Die Maschine besprüht ganz gezielt nur noch Unkraut, wodurch das Gras besser wächst. Möglich ist das mit Hilfe von Kameras, welche das Feld scannen. Künstliche Intelligenz analysiert dann diese Daten und öffnet die Pestizid-Düsen genau dann, wenn das Unkraut unter den Düsen liegt. Durch das gezielte Bespritzen spare man bis zu 90 Prozent der Chemikalien ein, heisst es seitens der Entwickler.

Die 80'000 Franken teure Maschine kommt an bei den Leuten: Sie ist bereits ausverkauft. Im Kanton Luzern ist Thomas Estermann der einzige Besitzer.