Kolumne

«Stadtwärts»: Lang lebe das «Postwägeli»!

Unser Redaktor Simon Mathis kauft stets mit einem «Postwägeli» ein. Dafür wird er angeschmunzelt, er selber findet es aber echt praktisch.

Simon Mathis
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Bild: Pius Amrein

In den vergangenen Wochen wurde ich in der Redaktion vermehrt mit einem milden und leicht höhnischen Schmunzeln bedacht. Der Grund: Ich lasse mich hin und wieder mit diesem zweirädrigen Gefährt blicken, mit dem man seine Sachen nach dem Einkaufen nach Hause fahren kann. Bisher habe ich mir nie überlegt, wie dieses Ding heisst. Laut Internet kann man es souverän-urban «Shopper» nennen, aber auch altbacken «Einkaufshilfe» oder «Postwägeli».

Die Leute, die mich da so anschmunzeln, sehen im Gefährt wohl vor allem das Altbackene, oder besser: das nicht Altersgerechte. Ich sehe das anders: Dieses Teil ist echt praktisch! Vor allem für einen Fussgänger wie mich. Offenbar bin ich mit dieser Meinung auch unter Altersgenossen nicht allein. Jüngst kam es nämlich zu einem verschwörerischen Grinsen zwischen einer Frau und mir: «Ja, wir wissen eben, wie man einkauft!»

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