LANGENSANDBRÜCKE: Grosser Ärger wegen Sprayereien

Die Langensandbrücke ist nicht fertig und schon verschmiert. Dafür haben die Luzerner kein Verständnis. Nun ist die Stadt gefordert.

Drucken
Teilen
Die versprayte Langensand­brücke in Luzern. (Bild: M. Christen/Neue LZ)

Die versprayte Langensand­brücke in Luzern. (Bild: M. Christen/Neue LZ)

An der Langesandbrücke wird noch gebaut. Das hat Vandalen aber nicht daran gehindert, die Seitenwände zu versprayen. Die Unbekannten haben dabei so genannte Tags an den Beton geschmiert, nicht typische Graffitis.

Es sind Schriftzüge, die Markenzeichen der Sprayer. Albert Haas, Maler und Sprayfrei-Mitglied, sagt: «Es ist eine prädestinierte Lage für Sprayer.» Denn hier würden viele Fussgänger durchlaufen, und auch Zugpassagiere würden es sehen.

Tags werden sofort entfernt
«Das ist sehr ärgerlich», sagt Jörg Hartmann, Projektleiter Verkehrsbauten des Tiefbauamts der Stadt Luzern. «Wir schauen, dass das sofort verschwindet.» Maurice Illi von der Stelle für Sicherheitsmanagement der Stadt Luzern sagt: «Die Stadt entfernt solche Sachen im Normalfall innert drei oder vier Tagen.»

Der Kostenpunkt würde bei 3000 bis 4000 Franken liegen, und wird von der Stadt, also den Steuerzahlern, bezahlt. «Die Kosten hängen von den Materialien ab, die die Sprayer verwendet haben», sagt Maler Albert Haas dazu. Im Falle der Langensandbrücke, seien das viele verschiedene Sprayer, die alle unterschiedliche Materialien verwendet hätten.

Sara Häusermann

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Mittwoch in der Neuen Luzerner Zeitung.