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LANGSAMVERKEHR: Vorerst keine Wärmeleitungen im ehemaligen Trassee

Beim Bau des Rad- und Gehwegs auf dem einstigen Zentralbahn-Trassee bei Luzern werden nicht gleichzeitig Leitungen für ein Fernwärmenetz verlegt. Die Energiefirma ewl verzichtet auf ein Bauprojekt mit der Stadt. Der Planungsstand beider Vorhaben sei zu unterschiedlich.
Mit der neuen Linienführung der Zentralbahn waren die Geleise, die heute längst demontiert sind, plötzlich unbenutzt. Auf den Fuss- und Radweg müssen die Luzerner aber noch länger warten. (Bild: Jakob Ineichen / Neue LZ)

Mit der neuen Linienführung der Zentralbahn waren die Geleise, die heute längst demontiert sind, plötzlich unbenutzt. Auf den Fuss- und Radweg müssen die Luzerner aber noch länger warten. (Bild: Jakob Ineichen / Neue LZ)

Eine Studie zeige auf, dass der Planungsstand des Seewassernetzes zurzeit zu wenig weit fortgeschritten sei, um über eine Vorinvestition von 1,5 Millionen Franken zu entscheiden, teilte Energie Wasser Luzern (ewl) am Dienstag mit. Das Unternehmen hält grundsätzlich an seinen Plänen fest. Es seien aber weitere Abklärungen nötig.

Im April hatten die Stadt und ewl eine Zusammenarbeitsvereinbarung unterzeichnet. Sie prüften eine gleichzeitige Realisierung zweier Projekte, die beide das ehemalige Bahntrassee der Zentralbahn zwischen Luzern, Kriens und Horw betreffen. Die Stadt will auf dem Trassee einen Rad- und Gehweg bauen, ewl plant ein mit Seewasser gespeistes Fernwärmenetz, dessen Leitungen ebenfalls im ehemaligen Trassee verlegt werden sollen.

Die Stadt gab im April bekannt, dass sich die Arbeiten für den Rad- und Gehweg aufgrund der gemeinsamen Abklärungen verzögern. Demnach sollen die Bauarbeiten ein Jahr später als geplant im Frühling 2016 beginnen. Der neue Weg soll im Frühling 2017 eröffnet werden.

Der geplante Weg zwischen den Gebieten Steghof und Mattenhof ist rund zwei Kilometer lang und bis fünf Meter breit. Eine Markierung soll die Bereiche für Velofahrer und Fussgänger trennen. Der vom Parlament bewilligte Baukredit liegt bei 4,8 Millionen Franken.

Ursprünglich war geplant, den Rad- und Gehweg unmittelbar nach dem Abbruch der Geleise der Zentralbahn 2013 zu realisieren. Streit um den Kostenteiler zwischen der Stadt und dem Kanton, Einsprachen von Anwohnern und eine Verwaltungsgerichtsbeschwerde hatten das Projekt verzögert. (sda)

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