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LAS PALMAS: Verletzte auf dem Rückweg in die Schweiz

Nach dem tragischen Busunglück auf Gran Canaria sind drei schwerverletzte Personen auf der Rückreise. Gemäss Polizeiangaben ist der Unfall möglicherweise auf Bremsprobleme zurückzuführen.
Ein Jet des TCS bringt am Dienstagabend die ersten Verletzten in die Schweiz zurück. (Bild: TCS)

Ein Jet des TCS bringt am Dienstagabend die ersten Verletzten in die Schweiz zurück. (Bild: TCS)

Derzeit entscheiden Ärzte und Einsatzleiter, welche Personen wann aufgrund ihrer Stabilität zurückgeflogen werden können. Fest steht, dass sich drei Personen mit dem TCS-Ambulanzjet bereits auf dem Rückweg befinden. Drei weitere, schwerverletzte Personen werden am Dienstagabend mit dem Rega-Ambulanzjet zurückgeflogen, teilt die Rega mit. Die restlichen sieben Personen werden voraussichtlich am Mittwoch zurückgeflogen, schreibt der Reiseanbieter Baumeler. Drei Personen sind noch nicht transportfähig.

Der TCS stellt nach Ankunft in der Schweiz den Transport per Ambulanz in ein schweizerisches Spital sicher. «Die Verletzten werden so nah wie möglich zu ihrem Wohnsitz gebracht», sagte TCS-Sprecher Moreno Volpi auf Anfrage. Die ersten drei verletzten Personen seien in verschiedenen Städten der Deutschschweiz zuhause. Ausserdem organisierte der TCS die Reise eines Familienmitglieds, das unmittelbaren Kontakt mit seinem verletzten Angehörigen aufzunehmen wünscht.

«Wir freuen uns, dass die transportfähigen Personen bis am Mittwoch repatriiert werden und bei ihren Angehörigen sein können», sagt Baumeler CEO Michael Mettler. Laut Baumeler werden die Angehörigen laufend informiert.

Wandergruppe 55+

Das Care-Team ist am späten Montagabend auf Gran Canaria angekommen. Dieses besteht aus fünf Ärzten der Rega, zwei Psychologen sowie zwei Einsatzleiter. Bei den Reiseteilnehmern handelt es sich laut dem CEO von Baumeler Reisen um Personen im Alter zwischen 55 und 75 Jahren. Die Personen stammten aus verschiedenen Schweizer Kantonen, sagte Michael Mettler auf Anfrage

Bild: Keystone / Epa
Bild: Keystone / Epa
Bild: Keystone / Epa
Bild: Keystone / Epa
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Der Unfall mit einem Minibus ereignete sich am Montagmorgen bei Ingenio. (Bild: Google)
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Bus-Drama auf Gran Canaria

Beim Unfall eines Minibusses bei der Ortschaft Ingenio starb am Montagvormittag ein Reiseteilnehmer noch am Unfallort. Von der 17-köpfigen Reisegruppe wurden 12 Personen schwer uind vier leicht verletzt. Laut der spanischen Polizei wurden die Betroffenen in zwei Spitälern in Las Palmas de Gran Canaria betreut.

Bus regelmässig gewartet

Nach Abklärungen bei der spanischen Busfirma wurde der Bus im Jahr 1995 in den Verkehr gesetzt. Er wurde von der Busfirma im Februar 2014 neu in deren Fuhrpark aufgenommen. Der Bus habe am 10. Februar 2014 eine behördliche Inspektion bestanden, teilt Baumeler mit.

Das Busunglück sei möglicherweise auf ein Problem mit den Bremsen zurückzuführen, sagte ein Polizist der Gemeinde Ingenio am Dienstagmorgen. Diese Vermutung hatten bereits diverse spanische Medien geäussert.

sda/zim/rem

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