LAUTERBRUNNEN: Nach wie vor verhindert Wetter die Bergung

Schlechte Wetter­bedingungen haben die Bergung des zweiten Todesopfers am Eiger im Berner Oberland am Wochenende weiterhin verhindert. Es schneit und hat Nebel, sagte Einsatzleiter Christian Abbühl.

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Blick auf den Eiger. (Bild mapsearch.ch)

Blick auf den Eiger. (Bild mapsearch.ch)

Am (gestrigen) Samstag blies im Gebirge ein kräftiger Föhnsturm. Der 21-jährige Bergsteiger soll aber so rasch wie möglich geborgen werden. Die Wetterprognosen für den (morgigen) Montag werden laut Abbühl genau analysiert.

Die beiden jungen Bergsteiger – einer davon ein 22-Jähriger aus Luzern – waren am vergangenen Sonntag trotz angekündigtem Wetterumschwung in die Eigernordwand eingestiegen und in der Westflanke auf rund 3800 Metern Höhe stecken geblieben. Sie wurden am Mittwoch bei einem Helikopterflug geortet, zeigten aber keine Lebenszeichen mehr. Erst tags darauf konnte eines der Opfer geborgen werden.

ap