LE THÉÂTRE: Endlich klappts mit dem eigenen Grend

Fasnachtsprofis bringen Erwachsenen das Maskenbasteln bei. Einige waren für die Hilfe äusserst dankbar.

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Der letzte Schliff: Susanna Guinchard fixiert die Haare an ihrer Maske. (Bild Corinne Glanzmann/Neue LZ)

Der letzte Schliff: Susanna Guinchard fixiert die Haare an ihrer Maske. (Bild Corinne Glanzmann/Neue LZ)

«Das Schlimmste ist ein fleckiges Make-up, und genau das habe ich getan!», ruft Rahel Allen verzweifelt. Die 41-jährige Luzernerin ist mit der Bemalung ihrer selbst gebastelten Fasnachtsmaske – einem Glücksschwein – noch gar nicht zufrieden. Gott sei Dank ist Basil Koch, langjähriger Maskenkünstler der Luzerner Fasnachtsgruppe Nostradamus, sofort zur Stelle. Er ist einer der Betreuer im Maskenbastelkurs für Erwachsene, der in der vergangenen Woche an drei Abenden im Le Théâtre in Kriens stattgefunden hat.

Zu Hause gings immer schief
Der Kurs, der nun schon zum dritten Mal durchgeführt wurde, ist beliebt: Dieses Jahr lockte er 65 Teilnehmer aus der ganzen Zentralschweiz an. «Ich habe schon oft daheim versucht, eine Maske zu basteln, aber es ist immer etwas schiefgegangen», erklärt Benno Lottenbach (34) aus Luzern seine Teilnahme. Nun sei er sehr zufrieden mit seinem Grend – einem Trickspieler. Regina (47) und Erich Müller (48) aus Schwarzenberg, die als Jäger an die Fasnacht gehen wollen, sind hingegen gute Bastler: «Aber wir wollten schauen, ob wir etwas dazulernen können.»

Maskenkünstler Basil Koch ist sehr zufrieden mit seinen Schützlingen. «Sie haben sehr gut mitgemacht», lobt er. Einige der Teilnehmer dürften seiner Meinung nach sogar Chancen auf den Titel «De beschti Grend» 
haben.

Corinne Schweizer