LEBENSMITTEL: Swissness: «Bschiss-Liste» sorgt für Wirbel

Konsumentenschützer haben Emmi, Hug und Diwisa auf eine schwarze Liste gesetzt: Der Vorwurf: Die Firmen hätten das Schweizer Kreuz missbraucht.

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Im Kreuzfeuer der Kritik: «Original Willisauer». (Bild Chris Iseli/Neue LZ)

Im Kreuzfeuer der Kritik: «Original Willisauer». (Bild Chris Iseli/Neue LZ)

Nun hat es auch Emmi und Hug erwischt. Der Milchverarbeiter und der Guezliproduzent werden auf der zweiten «Bschiss-Liste» der Stiftung für Konsumentenschutz geführt. Grund: Die beiden Zentralschweizer Unternehmen würden Swissness vorgaukeln.

«Es gibt derzeit überhaupt keine klare gesetzlich Regelung, welche Zutaten eines Gebäcks schweizerisch sein müssen oder nicht», sagt der Mitinhaber von Hug; mit Erfolg. Der Eintrag wurde bereits wieder gelöscht. Vergeblich um eine Löschung bemüht hat sich die Distillerie Diwisa. Kritikpunkt: Ihr «Original Willisauer Kirsch» bestehe nicht zu 100% aus Schweizer Kirschen. Weiterhin auf der Liste findet sich auch der Edamer Käse von Emmi. Vorwurf: Das Schweizer Kreuz prangere auf der Verpackung, der Käse werde aber in den Niederlanden hergestellt. Das Schweizer Kreuz sei Teil des Unternehmenslogos, kontert das Unternehmen.

Hans-Peter Hören

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Freitag im Wirtschaftsteil der Neuen Luzerner Zeitung und ihren Regionalausgaben.