LEBENSMITTELKONTROLLEN: Mehr Betriebe sind durchgefallen

Luzerner Lebensmittelkontrolleure hatten 2008 mehr zu beanstanden als früher. Für Ärger sorgten auch Grossverteiler.

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Die Kontrolleure hatten mehr zu beanstanden. (Bild Philipp Schmidli/Neue LZ)

Die Kontrolleure hatten mehr zu beanstanden. (Bild Philipp Schmidli/Neue LZ)

Seit Januar 2008 kontrollieren in Luzern sechs vollamtliche Lebensmittelkontrolleure Betriebe, die in irgendeiner Form mit Lebensmitteln zu tun haben, zum Beispiel Restaurants oder Läden.

Der stellvertretende Luzerner Kantonschemiker Silvio Arpagaus zieht nach dem ersten Jahr folgendes Fazit: «Die Quote der Beanstandungen ist im Vergleich zu früher gestiegen.» Gemäss Konsumentenmagazin «Saldo» wiesen 2007 rund 13 Prozent der im Kanton geprüften Betriebe erhebliche oder grosse Mängel aus. Der umfassende Bericht zum Jahr 2008 wird offiziell Anfang Mai publiziert. So viel vorneweg: Zu einer Betriebsschliessung kam es letztes Jahr nicht.

Unabhängige Kontrolleure
Die insgesamt höhere Quote an Beanstandungen führt Arpagaus darauf zurück, dass seine neuen Leute vor Ort gezielter nach möglichen Schwachstellen fahnden.

Thomas Heer

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Sonntag in der «Zentralschweiz am Sonntag»