LEGIONÄRSKRANKHEIT: Bakterien-Gefahr lauert in der Dusche

Energie sparen mit gesenkter Boiler­temperatur – das kann gefährliche Legionellen fördern. Fast jede fünfte Wasserprobe fällt beim Luzerner Kantonschemiker durch.

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Frisch geduscht und trotzdem nicht sauber. (Symbolbild Adrian Baer/Neue LZ)

Frisch geduscht und trotzdem nicht sauber. (Symbolbild Adrian Baer/Neue LZ)

Im letzten Jahr wurde bei 12 Personen im Kanton Luzern die Legionärskrankheit diagnostiziert – eine manchmal schwer verlaufende Lungenentzündung, die in jedem zehnten Fall tödlich endet.

Die Erreger der Krankheit, die Legionellen-Bakterien, vermehren sich besonders gut in Wasserleitungen, Wasserhahnen, Duschköpfen oder Lüftungen bei Temperaturen zwischen 25 und 45 Grad. Und sie sind nicht einmal selten.

Kontaminiertes Wasser
Insgesamt 71 Wasserproben von Hotels, Campingplätzen, Alters- und Pflegeheimen, Schulen und Schwimmbädern hat die Dienststelle Lebensmittelkontrolle und Verbraucherschutz im letzten Jahr aufgrund von Verdachtsmeldungen untersucht.

In ihrem kürzlich publizierten Bericht hält die Dienststelle fest: Bei 11 Proben wurde eine deutliche Kontamination festgestellt, zwei Proben waren massiv kontaminiert. Fast jede fünfte Probe war also mangelhaft.

Luzia Mattmann

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Dienstag in der Neuen Luzerner Zeitung.