Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Konto per E-Mail erhalten.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Lehrer wehren sich gegen Auslagerung

Hausreinigung Im Rahmen der Sparmassnahmen prüft der Luzerner Regierungsrat die Auslagerung der Hausreinigung an den Luzerner Kantonsschulen. Diese Nachricht hat die Lehrerinnen und Lehrer der Kantonsschule Reussbühl in Luzern betroffen gemacht. Jetzt reagieren sie auf die Ansage der Regierung mit einer Petition. Der Kantonsschullehrerinnen- und Lehrerverein Reussbühl (KLR) schreibt darin, dass diese Sparmassnahme im Widerspruch zum Leitbild der Schule stehe. Dieses umfasst etwa Werte wie Toleranz und Wertschätzung.

Zudem müsse der Kanton verhindern, dass einkommensschwache Arbeitnehmer in «existenzbedrohende materielle Gegebenheiten abrutschen», heisst es weiter. Ferner stellen die Petitionäre den finanziellen und qualitativen Nutzen einer allfälligen Auslagerung in Frage. Die 92 Unterzeichnenden bitten daher den Regierungsrat, sowohl aus pädagogischen als auch aus sozialen Gründen auf eine Auslagerung der Hausreinigung zu verzichten. Die Petition wurde gestern dem Bildungs- und Kulturdepartement übergeben. Wie viel Geld man mit der Auslagerung sparen will und wie viele Mitarbeiter davon betroffen wären, ist derzeit noch unklar: Die zuständige Person beim Kanton war gestern für eine Stellungnahme nicht erreichbar.

Privatisierung von Mensas sorgte für Unmut

Per 1. Oktober 2015 hat die Regierung bereits die Mensas an den Gymnasien Alpenquai, Reussbühl, Sursee, Baldegg, Willisau und Beromünster privatisiert. Nicht betroffen von der Massnahme waren die Kantis Musegg in Luzern sowie Schüpfheim, weil dort nur ein reduziertes Angebot besteht (wir berichteten). Durch die Privatisierung konnten gemäss Angaben der Dienststelle Gymnasialbildung 900 000 Franken eingespart werden. Mit der Auslagerung waren viele Lehrer und Schüler im Kanton Luzern nicht einverstanden. An mehreren Kantonsschulen wurden damals Petitionen lanciert, die forderten, die Mensas nicht auszulagern. Vergeblich, wie sich zeigen sollte. Betroffenen von der Auslagerung waren 58 Angestellte. Ihnen wurde eine Anstellung bei der neuen privaten SV Schweiz AG angeboten. Die SV Group führt 520 Betriebe, davon schweizweit 70 Schulmensas. (kuy)

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.