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Leihvelos in Luzern: an Tempo zulegen

Robert Knobel über den Entscheid des Stadtrats, den Gebrauch asiatischer Leihvelos in Luzern nicht zu bewilligen.
Robert Knobel
Robert Knobel, Leiter Ressort Stadt/Region.

Robert Knobel, Leiter Ressort Stadt/Region.

Uber, Airbnb, Parkplatz-Apps – und nun auch noch Leih­velos: Die Digitalisierung rüttelt immer heftiger an etablierten Wirtschaftsstrukturen. Scheinbar aus dem Nichts auftauchende Start-ups agieren dabei mit einem Tempo, dem öffentliche Verwaltungen oft nicht gewachsen sind. Praktisch über Nacht plante die Firma O-Bike aus Singapur, Hunderte Velos in der Stadt Luzern aufzustellen.

Der Stadtrat hat in Sorge um die Ordnung im öffentlichen Raum erst einmal die Notbremse gezogen. Das ist gut nachvollziehbar. Dass es nun aber Jahre dauern soll, bis die Rahmenbedingungen für ein paar hundert Velos geklärt sind, ist unverständlich. Es drängt sich der Verdacht auf, dass der Stadtrat die von ihm subventionierte Verleihfirma Nextbike möglichst lange vor Konkurrenz schützen will. Doch die Digitalisierung fordert bisweilen schnelle Antworten. Andernfalls besteht die Gefahr, positive Dynamik vorsätzlich abzublocken.

Robert Knobel

robert.knobel@luzernerzeitung.ch

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