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Neue Leitung für Fernwärme zwischen Perlen und Emmen ist in Betrieb

Eine neue Leitung transportiert Abwärme einer Kehrichtverbrennungsanlage in Perlen nach Emmen und speist diese in das bestehende Festwärmenetz ein.
Die neue Transportleitung für Fernwärme zwischen Perlen und Emmen. (Bild: EWL Energie Wasser Luzern)

Die neue Transportleitung für Fernwärme zwischen Perlen und Emmen. (Bild: EWL Energie Wasser Luzern)

Die «EWL Energie Wasser Luzern» hat ihre neue Transportleitung von Perlen nach Emmen Ende Dezember 2018 realisiert. Die Leitung transportiert Abwärme von der Kehrichtverbrennungsanlage Renergia in Perlen nach Emmen. Dort wird sie in das bestehende Fernwärmenetz eingespiesen. Über 180 Kundinnen und Kunden werden dadurch mit ökologischer Fernwärme versorgt.

Wie die «EWL» am Freitag mitteilt, dauerte der Bau der neun Kilometer langen Leitung rund 21 Monate. Die Leitung wird in der Wärmeunterstation Meierhöfli an das bestehende Festwärmenetz Emmen Luzern angebunden. So wird die Abwärme der Renergia mit jener aus dem Walzwerk der Swiss Steel AG kombiniert. Zu den Abnehmern gehören unter anderen das Kantonsspital Luzern, das Hallenbad Mooshüsli und das Emmen Center.

Das Fernwärmenetz in Luzern soll weiter ausgebaut und verdichtet werden. Gemäss der «EWL» startet die Erschliessung des Stadtteils Littau im Frühling 2019. «Bis 2020 rechnen wir mit einem Wärmeabsatz von rund 80 Gigawattstunden pro Jahr. Damit können rund 8’000 Haushaltungen ein Jahr lang mit Wärme versorgt werden. Im Vollausbau streben wir einen Wärmeabsatz im dreistelligen Bereich an», so Stephan Marty, Vorsitzender der Geschäftsleitung von «EWL». (pd/sre)

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