Leonie Rösler aus Luzern erhält ein Comic-Stipendium

Zum siebten Mal infolge wurden in diesem Jahr in der Deutschschweiz Comic-Stipendien vergeben. Das Förderstipendium geht an eine Luzernerin.

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(elo) Die Deutschschweizer Städte Basel, Luzern und Zürich vergeben in diesem Jahr zum siebten Mal zwei Comic-Stipendien: Ein Hauptstipendium und ein Förderstipendium. 21 Künstlerinnen und Künstler haben sich für die Stipendien beworben, vergeben werden insgesamt 30'000 Franken. Das Hauptstipendium geht in diesem Jahr an Andreas Gefe aus Zürich, das Förderstipendium an Leonie Rösler aus Luzern. Aufgrund der Pandemie-Situation findet keine öffentliche Übergabe der Stipendien statt, wie die Stadt Luzern am Dienstag mitteilt.

«Wen kratzt AVA» von Leonie Rösler.

«Wen kratzt AVA» von Leonie Rösler.

Bild: Stadt Luzern 

Leonie Rösler hat mit ihrem Projekt «Wen kratzt AVA» das Förderstipendium gewonnen. Mit viel Feingefühl, Witz, Ironie und durch Verfremdung der Protagonistinnen und Protagonisten, zeichnet Leonie Rösler das Heranwachsen ihrer Schwester. Der Comic erzählt die Schlüsselmomente von Avas Leben: von der Geburt über die Schulzeit bis hin zur gescheiterten Aufnahme ins Gymnasium. Doch am Ende kommt irgendwie alles gut.

«(Not) a New York Love Story» von Andreas Gefe.

«(Not) a New York Love Story» von Andreas Gefe.

Andreas Gefe erhält das Hauptstipendium für sein Projekt «Not a New York Love Story», welches er mit dem Comic Szenaristen Julian Voljo umsetzen wird. Im Zentrum dieser Geschichte steht ein um seine Lebensgefährtin trauernder Mann, der die Erlebnisse und die gemeinsame Vergangenheit zu bewältigen versucht.

Mehr Infos: www.comicstipendien.ch