LEU & HELFENSTEIN: Krise zum Trotz: Unternehmen wird überrannt

Die Kugelfänge von Schiessanlagen in der Schweiz müssen saniert werden. Was der Umwelt nützt, dient auch einer Firma aus St. Erhard.

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Bei der Firma Leu & Helfenstein werden die Kugelfanganlagen zur Spedition verladen. (Bild Chris Iseli/Neue LZ)

Bei der Firma Leu & Helfenstein werden die Kugelfanganlagen zur Spedition verladen. (Bild Chris Iseli/Neue LZ)

Wirtschaftskrise ist ein Fremdwort für die Firma Leu & Helfenstein AG in St. Erhard. Die Inhaber sind stark unter Druck. Das Telefon klingelt vom Morgen, 8 Uhr, fast ohne Unterbruch bis Arbeitsschluss. Anrufe in Deutsch, Französisch und Italienisch aus der ganzen Schweiz folgen sich in kurzem Abstand. Denn die Firma in der Längmatt stellt Kugelfänge für Schiessanlagen her. Und diese sind zurzeit sehr begehrt, da die Schiessstände aus Umweltschutzgründen saniert werden müssen – je nach Kanton sofort oder bis in ein paar Jahren.

Richtig angezogen hat die Nachfrage im letzten Oktober, ausgelastet ist die Firma auf Monate hinaus. Besonders viele Anrufe erreichen Xaver Leu zurzeit aus dem Kanton Solothurn. Dort dürfen Schiessanlagen, die nicht saniert sind, seit Ende Oktober nicht mehr betrieben werden – sonst entfallen die Kantonsbeiträge für Beschaffung und Einbau von künstlichen Kugelfangsystemen.

Karin Winistörfer

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Freitag in der Neuen Luzerner Zeitung.