Leuthard wirbt im KKL für regionale Allianz

Auf die Herausforderungen, die sich in naher Zukunft den Räumen der Schweiz stellen werden, ist Bundesrätin Doris Leuthard am Montag in ihrer Rede am Forum Nachhaltige Entwicklung in Luzern eingegangen. Ihr Rat: Allianz bilden zwischen Stadt, Land und Berg.

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Bundesrätin Doris Leuthard im Luzerner Saal des KKL. (Bild: Maria Schmid / Neue LZ)

Bundesrätin Doris Leuthard im Luzerner Saal des KKL. (Bild: Maria Schmid / Neue LZ)

Schweizer Städte, die ländlichen Räume und die Berggebiete unterhalten vielfältige Beziehungen. Die Verflechtungen reichen von der Versorgung mit Lebensmitteln und Energie über Verkehrsinfrastrukturen bis zu den Menschen, die in einem Raum arbeiten und im anderen wohnen.

«Es liegt an uns allen, aus dem Beziehungsdreieck Stadt-Land-Berg eine tragfähige Allianz für eine nachhaltige Entwicklung zu machen», sagte Bundesrätin Doris Leuthard laut Medienmitteilung des Eidg. Departements für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) im Luzerner KKL.

In ihrer Rede ging sie weiter auf die Herausforderungen ein, die sich in naher Zukunft den Räumen der Schweiz stellen und zeigte Lösungsansätze auf. Ein wichtiger Ansatz sei das Raumkonzept Schweiz, das die unterschiedlichen Räume stärken möchte.

Die metropolitanen, urbanen, ländlichen, touristischen und alpinen Räume der Schweiz hätten unterschiedliche Stärken und Funktionen. «Sie machen die Schweiz aus», sagte die Vorsteherin des UVEK. Ein Denken, Planen und Handeln in funktionalen Räumen sei daher wichtig und bedinge mehr internationale Zusammenarbeit.

Das Forum Nachhaltige Entwicklung findet zweimal jährlich statt. Organisiert wird es vom Bundesamt für Raumentwicklung in Zusammenarbeit mit der Bau-, Planungs- und Umweltdirektoren- Konferenz, dem Schweizerischen Städteverband und dem Schweizerischen Gemeindeverband.

sda