LITERATURTAGE: Emil Steinberger macht in Willisau den Auftakt

Vom 13. bis am 15. März finden in der Stadtmühle Willisau zum vierten Mal die Zentralschweizer Literaturtage statt. Mit von der Partie sind unter anderem Emil Steinberger und Marco Meier.

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Emil Steinberger bei einer seiner szenischen Lesungen. (Bild EQ)

Emil Steinberger bei einer seiner szenischen Lesungen. (Bild EQ)

Seit 1999 ist Emil Steinberger wieder auf der Bühne zu sehen. Im Laufe der Jahre hätten sich seine Lesungen immer mehr zu einem neuen Bühnenprogramm entwickelt, wie es in einer Medienmitteilung heisst. Bei seinen Auftritten, bei denen er noch ungefähr 15 Minuten aus seinen Büchern lese, «sind der Steinberger und der Emil gemeinsam auf der Bühne».

Mit Marco Meier, dem Programmleiter von SR DRS 2, gebe es eine kompetente Stimme zum Thema Kultur und Medien zu hören. Der Programmleiter von SR DRS2 hat in Fribourg Philosophie und Theologie studiert, war als Redaktor bei der Weltwoche und als freier Journalist tätig. 12 Jahre arbeitete er bei «du», davon acht Jahre (1988-1996) als stellvertretender Chefredaktor und vier Jahre (1998-2002) als Chefredaktor. 2003-2007 war er Redaktionsleiter «Sternstunde» beim Schweizer Fernsehen. Andreas Iten, Präsident des ISSV (Innerschweizer Schriftstellerinnen- und Schriftstellerverein) unterhält sich mit ihm über Kultur und Medien, über aktuelle Kulturpolitik und über die Ansprüche an ein Kulturradio.

Zudem lesen am Samstagnachmittag fünf Innerschweizer Autoren aus ihren aktuellen Werken. Besonders gespannt dürfe man auf den neuen Roman «Matutin» von Gertrud Leutenegger sein. Weiter lesen Peter Stobbe, Alex Melzer, Verena Stössinger und Martin Stadler. Der Samstagabend steht im Zeichen des vom ISSV und der Stadtmühle Willisau ausgeschrieben Schreibwettbewerbes für Kurzgeschichten. Am Sonntag stehen eine Lyrikmatinee sowie Literaturkritik auf dem Programm.

scd