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LITTAU: 50-Meter-Becken in der Zimmeregg-Badi hat Zukunft

Nun ändert der Luzerner Stadtrat die Marschrichtung und will eine umfangreiche Sanierung des Littauer Waldbades prüfen. Dazu will sie dem Grossen Stadtrat im Herbst einen Bericht und Antrag unterbreiten.


Sandra Monika Ziegler

sandra.ziegler@luzernerzeitung.ch

Die Zimmeregg-Badi wird nun umfassend saniert. Die ursprüngliche «Design to cost»- Variante – also die Kostengünstigste – wird nicht weiter verfolgt. Dies, nachdem sich der Luzerner Stadtrat Ende März 2017 erneut mit der Sanierung befasste, wie die Antwort zum CVP/SVP-Postulat «Schwimmbad Zimmeregg richtig sanieren» zeigt. Der Stadtrat zeigt sich bereit, in enger Zusammenarbeit mit der Betreiberin der Hallenbad Luzern AG die teurere und umfangreichere Sanierungsvariante zu prüfen. Die Kosten werden mit 10 Millionen Franken beziffert.

Start der Bauarbeiten im Jahr 2018

In seiner Antwort stellt der Stadtrat seinen Terminplan vor. Bis zum Sommer sollen die Vorgaben für die Projektierung erstellt sein und im Herbst dann der Bericht und Antrag «Bäderanlagen der Stadt II» inklusive des Projektierungskredites für die Gesamtsanierung der Zimmeregg Badi dem Grossen Stadtrat unterbreitet werden. Nächstes Jahr kommt es zur eigentlichen Projektierung eventuell mit einem Wettbewerb. Laut Terminplan sollen die Bauarbeiten im Herbst 2018 starten. Mit der Neueröffnung wird dann ein oder zwei Jahre später gerechnet. Ob während der Sanierung das Bad ganz geschlossen bleibt oder eine Teilöffnung zum Zuge kommt, ist noch nicht bestimmt, wie die Hallenbad Luzern AG auf Anfrage sagt. Details und der Stand des Projektes werden erst mit dem Bericht und Antrag «Bäderanlagen der Stadt II» kommuniziert.

Indes ist heute schon klar: Remo Arnold führt das Beizli in der Zimmeregg Badi. Er ist zusammen mit Reto Hofmann auch für die Gastronomie im Sportcenter Würzenbach zuständig. Auch dieser Betrieb gehört zur Hallenbad Luzern AG. Geschäftsführer Reto Mattmann ist seit zwei Tagen im Amt und freut sich besonders über den Sanierungsentscheid: «Für uns ist dieser Schritt sehr erfreulich.»

Im Jahr 2013 hat die Stadt Luzern das Bad von der Genossenschaft Schwimmbad Littau-Reussbühl übernommen. Schon damals war klar, dass spätestens bis ins Jahr 2020 saniert werden muss (wir berichteten). Geradezu prekär wurde es dann im Jahr 2014. Nachdem in den Becken eine zu hohe Schadstoff-Konzentration entdeckt wurde, musste es ganz geschlossen werden. Es wurde das Nötigste saniert und wieder eröffnet.

Wegen der klammen Finanzlage favorisierte der Luzerner Stadtrat im Jahr 2014 die Version «Design to cost». Eine langfristige Sanierungsvariante mit Kosten von fünf Millionen Franken. Damals wollte man noch in Kauf nehmen den Badeplausch um das 50-Meter-Becken zu reduzieren. Verblieben wären dann nur noch das Plansch- und Kinderbecken. Dies aber hätte den Todesstoss für die Zimmeregg Badi bedeutet. Denn das 50-Meter-Becken ist ein bedeutender Anreiz, das Waldschwimmbad zu besuchen.

Hinweis
Die Zimmeregg Badi eröffnet am 14. Mai die Saison mit einem Muttertagsbrunch.

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