LITTAU: 73 Studenten mussten evakuiert werden

Ausnahmezustand an der Hochschule Luzern Design & Kunst: Wegen Verdacht auf gefährliche Emissionen hat das Prorektorat Ateliers räumen lassen.

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Blick aus der Luft auf die Grossmatte 28/30 in Littau. (Bild mapsearch.ch)

Blick aus der Luft auf die Grossmatte 28/30 in Littau. (Bild mapsearch.ch)

Rambert Bellmann, Prorektor der Hochschule Luzern Design & Kunst, hat nicht lange gezögert. Am Dienstagmorgen wurde er vom Hausarzt einer Studentin über deren Asthmabeschwerden und tränende Augen informiert. Bereits am Mittag liess er die Schulzimmer an der Grossmatte 28/30 in Littau räumen. Betroffen davon sind zehn Dozenten und 73 Studenten. Letztere werden bis auf weiteres an der Sentimatt 1 und an der Baselstrasse in Luzern unterrichtet. Dort befinden sich die beiden Hauptgebäude der Hochschule.

Die Suva ist bereits über den Vorfall informiert. Laut Mediensprecher Erich Wiederkehr wird ein Experte am Montag nach den Ursachen dieser Beschwerden suchen. Prorektor Bellmann schliesst eher aus, dass Asbest der mögliche Auslöser ist. «Das Gebäude ist jüngeren Datums.» Möglicherweise komme Staub als Verursacher in Frage.

Simone Hinnen

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Donnerstag in der Neuen Luzerner Zeitung.