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LITTAU: Badi Zimmeregg: Politik macht Druck

Dass die Zimmereggbadi diesen Sommer zu bleiben soll, passt der Mehrheit der Fraktionen im Grossstadtrat nicht. Sie fordern eine Teilöffnung – und eine Sanierung.
Lena Berger
Gemäss Beschluss des Luzerner Stadtrats soll das Schwimmbad Zimmeregg diese Sommersaison nicht in Betrieb genommen werden. (Bild: Nadia Schärli / Neue LZ)

Gemäss Beschluss des Luzerner Stadtrats soll das Schwimmbad Zimmeregg diese Sommersaison nicht in Betrieb genommen werden. (Bild: Nadia Schärli / Neue LZ)

Im Luzerner Parlament brodelt es, seit der Stadtrat letzte Woche den Entscheid bekannt gab, das Zimmereggbad dieses Jahr nicht in Betrieb zu nehmen, weil ein Teil der Becken zu hohe PCB-Werte aufweist. Jetzt haben die Grünen/Jungen Grünen, die SVP, die CVP und die GLP gemeinsam ein dringliches Postulat eingereicht, um die Schliessung zu verhindern. «Wir fordern, dass die Zimmereggbadi teilweise geöffnet wird, dass also mindestens die bis zur Badesaison sanierten Becken, die Sportfelder sowie der Spielplatz der Bevölkerung zugänglich gemacht werden», erklärt die Erstunterzeichnende Noëlle Bucher (Grüne).

Unattraktiv für Familien?

PCB sind giftige Chlorverbindungen, die gesundheitliche Beschwerden auslösen können. Wie der Stadtrat letzte Woche mitteilte, würde die Zeit bis zur Saisoneröffnung nicht reichen, um alle belasteten Bereiche zu sanieren. Das Nichtschwimmer- und das Kinderplanschbecken würden für den Badebetrieb nicht zur Verfügung stehen. Deshalb habe der Stadtrat «eine Teilöffnung mangels Attraktivität als Familienbad» verworfen.

Noëlle Bucher lässt dieses Argument jedoch nicht gelten. Es sei zwar richtig, dass keine Gesundheitsgefährdungen in Kauf genommen würden. Aber: «Es gibt keinen Grund, diese attraktive Grünanlage mitten im Wald deswegen ganz zu schliessen.» Der Stadtrat solle alle notwendigen Schritte einleiten, um eine Teilöffnung in der Saison 2014 zum «schnellstmöglichen Zeitpunkt» zu realisieren. «Zudem soll der Stadtrat den Sanierungsbedarf darlegen und aufzeigen, welche Massnahmen nötig sind, um die Zukunft des Waldschwimmbads langfristig zu sichern», fordert Bucher.

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