Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

LITTAU: Bürgerliche wollen 50-Meter-Becken retten

Die Zukunft des Schwimmbads ist weiter ungewiss. CVP und SVP gelangen nun mit Forderungen an den Stadtrat.
Die Zimmeregg-Badi in Littau ist seit Jahren ein Sorgenkind der Stadt Luzern. (Bild: PD (Littau, 27. August 2015))

Die Zimmeregg-Badi in Littau ist seit Jahren ein Sorgenkind der Stadt Luzern. (Bild: PD (Littau, 27. August 2015))

Sie ist aus dem Quartierleben von Littau und Reussbühl nicht wegzudenken: die Zimmeregg-Badi. So beliebt das Schwimmbad bei der Bevölkerung ist, so ist es doch seit Jahren ein Sorgenkind der Stadt. Grund ist, dass das Bad stark sanierungsbedürftig ist. Nachdem in den Becken Schadstoffe festgestellt worden waren, musste die Badi 2014 sogar schliessen. Dank einigen Sanierungsarbeiten konnte sie 2015 wieder öffnen, seither ist das Schwimmen gefahrlos möglich.

Dennoch kommt die Stadt mittelfristig nicht um eine umfassende Sanierung der Zimmeregg-Badi herum. Spätestens 2020 müsse die Sanierung in Angriff genommen werden, liess der Stadtrat bereits vor zwei Jahren verlauten. Knackpunkt sind die Kosten – die Stadt hat die Wahl zwischen teuren und sehr teuren Varianten, die zwischen 5 und 10 Millionen Franken kosten würden. Sollte die günstigste Variante gewählt werden, würde dies den Badespass empfindlich trüben. Dann müssten nämlich das Schwimm- und das Sprungbecken geschlossen werden. In Betrieb bleiben würden nur noch das Nichtschwimmer- und das Planschbecken. Ein solches Szenario wollen CVP und SVP nun verhindern. Sie haben im Stadtparlament das Postulat «Schwimmbad Zimmeregg richtig sanieren» eingereicht.

Stahlwannen für die Schwimmbecken

Die wichtigste Forderung darin lautet, dass das bestehende 50-Meter-Schwimmbecken erhalten bleiben muss. Auch die übrigen Becken sollen so saniert werden, dass sie langfristig Bestand haben. CVP und SVP schlagen dabei die Installation von Stahlwannen vor. Diese Lösung sei zwar relativ teuer, sei aber dank der Langlebigkeit unter dem Strich attraktiver. Der Stadtrat hat zwar noch nicht über die definitive Sanierung des Schwimmbads Zimmeregg entschieden, machte aber 2014 klar, dass er die günstigste Variante für 5 Millionen Franken favorisiere. Diese sieht wie erwähnt die Schliessung der Schwimm- und Sprungbecken vor. An ihrer Stelle würde eine Liege- und Sportwiese entstehen. Die verbleibenden Becken würden mit Folie ausgekleidet oder mit einem neuen Schutzanstrich versehen.

Das Postulat wurde von den Littauer Grossstadträten Peter With und Joseph Schärli (SVP) sowie Roger Sonderegger, Agnes Keller und Mirjam Fries (CVP) unterzeichnet. Ihr oberstes Ziel lautet, die Schwimmanlagen im bisherigen Umfang zu erhalten. Weitere Investitionen, etwa Sanierung der Garderobe- und Gastroräumlichkeiten, seien weniger vordringlich. Die Postulanten regen zudem an, das betriebliche Defizit durch «innovative Ansätze» zu senken. Dazu gehören beispielsweise spezielle Events auf dem Badi-Gelände.

(rk)

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.