LITTAU: Die Warnung stand in der Fussnote

Ein Experte hat die Gemeinde Littau darauf hingewiesen, dass die Abgangsentschädigungen von einer Kommission abzusegnen seien – im Mai 2008. Geschehen ist dies nie.

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Am Freitag informiert der Luzerner Stadtrat über die umstrittenen Abgangsentschädigungen im Littauer Gemeinderat. Ein von Littau in Auftrag gegebenes Gutachten zu diesem Thema, das unserer Zeitung vorliegt, bringt Licht in die Sache – und wirft gleichzeitig neue Fragen auf.

Bis zu zwölf Monatslöhne
Sechs respektive maximal zwölf Monatslöhne: Der Littauer Gemeinderat hat die Möglichkeit, seinen Mitgliedern, die nicht für ein Stadtrat-Amt kandidieren wollen, gemäss dem Personalreglement eine Abgangsentschädigung in dieser Höhe auszurichten. Zu diesem Ergebnis kommt das von einer Luzerner Anwaltskanzlei abgefasste Dokument. Nimmt man dieses als Massstab für den am 16. Dezember in der letzten Sitzung getätigten Entscheid des Littauer Gemeinderats, lief alles rechtens.
Aufhorchen lässt aber eine Fussnote im Dokument: Dieser zufolge hat die Ausrichtung einer Abgangsentschädigung «allenfalls mit einer Zustimmung der Geschäftsprüfungskommission» zu erfolgen.

Dave Schläpfer/bep

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Freitag in der Neuen Luzerner Zeitung.