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LITTAU: Ganz ohne Fahrleitung geht es nicht

Im Dezember 2021 soll die neue Linie 3 Würzenbach-Littau in Betrieb gehen. Geplant ist, Doppelgelenktrolleybusse einzusetzen. Auf dem Abschnitt Kreuzstutz-Littau bestehen noch keine Fahrleitungen. Bei der per Ende 2019 geplanten Verlängerung der Linie 1 nach Ebikon haben die zusätzlichen Fahrleitungen für Diskussionen gesorgt (wir berichteten). Bis zur Inbetriebnahme der Linie 3 gehe die technische Entwicklung zudem weiter, heisst es beim Verkehrsverbund Luzern (VVL) und den VBL auf Anfrage. Sie haben darum bei der Hochschule Luzern eine Studie in Auftrag gegeben, um zu klären, ob man in Littau teilweise auf Fahrleitungen verzichten kann.

Teilstrecke im Batteriebetrieb ist denkbar

Die Zwischenresultate liegen nun vor. Sie zeigen, dass höchstens ein Verzicht auf Fahrleitungen im rund 900 Meter langen Abschnitt zwischen Michaelshof und Gasshof denkbar wäre. Dafür sei jedoch eine Aufrüstung der Batterien der Doppelgelenktrolleybusse nötig. Mit den heutigen Batterien müssten Heizung und Klimaanlage ausgeschaltet werden, zudem könnte der Bus bei den Steigungen in Littau nur etwa Tempo 20 fahren, wodurch er zum Verkehrshindernis würde.

VBL und VVL wollen nun den Einsatz stärkerer Batterien vertieft prüfen und auch die Kosten genauer abklären. Nach wie vor eine Option ist, auf der ganzen Strecke Fahrleitungen zu erstellen. Das hätte höhere Investitionen zur Folge, bei der Aufrüstung der Busse dagegen würden im Verlauf der Jahre höhere Amortisationskosten fällig, da Batterien regelmässig ersetzt werden müssten. Bis im Sommer wird sich der VVL für eine der beiden Varianten entscheiden.

Ebenfalls geprüft wurde, zwischen Kreuzstutz und Littau ganz auf Fahrleitungen zu verzichten. Dafür wären noch deutlich stärkere Batterien nötig, welche zum Zeitpunkt der Inbetriebnahme auf dem Markt noch gar nicht verfügbar sein würden. Diese Variante sei zudem klar teurer als die zuvor genannten. (std)

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