LITTAU: Mutter reisst Kinder in die Tiefe

Eine 41-jährige Littauerin springt aus dem sechsten Stock. Sie versucht auch ihre Kinder in den Tod zu reissen. Die Polizei kann das Drama knapp nicht verhindern.

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Aus diesem Wohnblock ist die Frau gesprungen. (Bild Roger Grütter/Neue LZ)

Aus diesem Wohnblock ist die Frau gesprungen. (Bild Roger Grütter/Neue LZ)

Am 18. September, einem Freitag, meldet sich eine Frau bei der Polizei. Es ist 21.18 Uhr. Die Anruferin spricht von Angstzuständen, tönt verzweifelt, die Lage scheint dramatisch. Bereits zehn Minuten später stehen die Beamten vor der Tür von X.* im sechsten Stock in einem Wohnhaus im Littauer Längweiherquartier. X., eine 41-jährige Schweizerin, die mit ihren beiden Kindern in der Wohnung lebt, weigert sich jedoch, die Türe zu öffnen. Herbeigerufene Spezialisten müssen die Türe öffnen.

Als die Polizisten in den Raum treten, sitzen X. und die Kinder bereits auf dem Fenstersims. Die Frau springt sofort zusammen mit den Kindern 15 Meter in die Tiefe. Trotz des Sturzes aus dem sechsten Stock überleben sowohl die Mutter als auch die Kinder.

Thomas Heer

* Name von der Redaktion geändert

Den ausführlichen Artikel lesen Sie in der aktuellen Ausgabe der «Zentralschweiz am Sonntag».