LITTAU: Seilziehen um die Schätze von Beuret

Zwei Gruppierungen buhlen um den Nachlass des verstorbenen Littauer Kunstmalers Joseph Beuret. Dabei träumt man gar von weltweiter Vermarktung.

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Der kürzlich verstorbene Joseph Beuret vor einem seiner Werke. (Archivbild Esther Michel/Neue LZ)

Der kürzlich verstorbene Joseph Beuret vor einem seiner Werke. (Archivbild Esther Michel/Neue LZ)

Der Littauer Kunstmaler Joseph Beuret hinterlässt etwa 2000 Werke unbekannten Wertes. Offen ist, wer den Nachlass erhält. Interesse daran angemeldet haben ein Verein zur Sicherstellung der Werke Beurets sowie die Stiftung des Littauer Kunstmäzens Hermann Beyeler.

Peter Gross ist Mitglied des neu gegründeten Vereins. Dieser sei eine «lockere Gesellschaft» von Wegbegleitern und Freunden des Kunstmalers. Ihre Arbeit sei ehrenamtlich: «Wir wollen nichts daran verdienen, sondern dem Anliegen des Künstlers gerecht werden.»

Hermann Beyeler hat hingegen mit den Werken von Beuret Grosses vor. «Joseph Beuret ist ein vergessener grosser Maler von Weltformat», sagt Beyeler. Beyeler möchte den Littauer Künstler international ausstellen. Er hat ihn vor zweieinhalb Jahren auch mit einem Kunstpreis und einem Werkbuch geehrt. Zwischen den beiden Interessenten haben mittlerweile Gespräche stattgefunden.

Christian Bertschi

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Freitag in der Neuen Luzerner Zeitung.