LITTAU: Stefan Roth und Beat Stocker haben Krach

Sie wohnen an der gleichen Strasse und regieren seit fünf Jahren gemeinsam in Littau. Ein Telefonat von Beat Stocker an Stefan Roth entzweit die beiden.

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Da standen sie noch einträchtig beieinander: Beat Stocker (links) und Stefan Roth Mitte Juni. (Bild Chris Iseli/Neue LZ)

Da standen sie noch einträchtig beieinander: Beat Stocker (links) und Stefan Roth Mitte Juni. (Bild Chris Iseli/Neue LZ)

Schon wieder gibt es im Rahmen der Luzerner Stadtratswahlen eine Telefonaffäre. Und erneut steht der parteilose Littauer Schulverwalter Beat Stocker im Fokus. Dieser hat mit Gemeindeammann Stefan Roth, CVP-Stadtratskandidat, telefoniert.

Stefan Roth erinnert sich: Vor gut zwei Wochen hat Beat Stocker den in Ägypten in den Ferien weilenden Roth angerufen. «Stocker hat mir mitgeteilt, er werde am 27. September nicht für den Stadtrat kandidieren.» Er habe sogar gesagt, er werde ihn nach Kräften unterstützen. Stimmt nicht, sagt Beat Stocker. «Ich habe ihn angerufen und gesagt, dass ich zum damaligen Zeitpunkt nicht kandidieren werde. Wenn ich aber neue Erkenntnisse nach Gesprächen erhalten oder sich das Kandidatenkarussell neu drehen würde, würde ich es mir nochmals überlegen.» Gemeindepräsident Josef Wicki erwartet nun für die nächsten Wochen schwierige Zeiten für die Littauer Exekutive. Aber: «In Littau haben wir schon ganz andere Zeiten durchgestanden.»

Christian Bertschi

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Samstag in der Neuen Luzerner Zeitung.