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LITTAU: Swiss Steel kann neu Wärme in Häuser liefern

Die Swiss Steel AG in Emmenbrücke kann neu Wärme in Haushaltungen in den Gemeinden Luzern und Emmen liefern. Im Herbst wird als weiterer Wärmelieferant die Kehrichtverbrennungsanlage Renergia in Perlen zum Fernwärmenetz stossen.
Bei der Eröffnung der neuen Energiezentrale im Littauerboden (von links): Swiss-Steel-CEO Carlo Mischler, EWL-CEO Stephan Marty und Regierungsrat Robert Küng. (Bild: Corinne Glanzmann (7. März 2018))

Bei der Eröffnung der neuen Energiezentrale im Littauerboden (von links): Swiss-Steel-CEO Carlo Mischler, EWL-CEO Stephan Marty und Regierungsrat Robert Küng. (Bild: Corinne Glanzmann (7. März 2018))

Die Fernwärme Luzern AG habe am Mittwoch im Littauerboden eine neue Energiezentrale in Betrieb genommen, teilte die Energie Wasser Luzern EWL mit. Mit der Inbetriebnahme werde neu Abwärme des Walzwerks der Swiss Steel in das Fernwärmenetz Emmen Luzern eingespeist.

Die Energiezentrale dient als Knotenpunkt für die Wärmeverteilung. In zwei Heizwasserspeichern von je 200'000 Liter wird die Fernwärme gespeichert und an die Kunden geliefert.

Die neue Energiezentrale kann auch Fernwärme erzeugen. Sie ist dazu mit zwei Erdgaskesseln von je acht Megawatt Leistung ausgerüstet. Die Erdgaskessel werden etwa dann eingesetzt, wenn besonders viel Wärme geliefert werden muss.

90 Prozent Abwärme

Bis im Herbst soll auch die Kehrichtverbrennungsanlage in Perlen an das Fernwärmenetz angeschlossen sein. Dann könnten die Fernwärmekunden zu 90 Prozent mit Abwärme beliefert werden, teilte ewl energie Wasser luzern mit. Bis dahin werde das Fernwärmenetz mit Erdgas betrieben.

Aktuell beziehen 180 Kunden Fernwärme, so Liegenschaften der Gemeinde Emmen, das Emmen Center und das Hallenbad Mooshüsli. Das Fernwärmenetz soll in den nächsten Jahren in der Gemeinde Emmen sowie im Luzerner Stadtteil Littau laufend ausgebaut werden. Bis 2020 soll Wärme für umgerechnet 8000 Haushaltungen geliefert werden. (sda)

Leitungsnetz Fernwärme Emmen Luzern. (Bild: Grafik: Janina Noser)

Leitungsnetz Fernwärme Emmen Luzern. (Bild: Grafik: Janina Noser)

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