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LITTAU/EMMEN: Der Bus soll den Seetalplatz rascher erreichen

Die Kleine Emme und die Rothenstrasse werden saniert. Stadt und Kanton packen die Gelegenheit beim Schopf, für den Bus mehr Platz zu schaffen.

Im Rahmen des Hochwasserschutzprojektes sind an der Kleinen Emme etliche bauliche Massnahmen geplant (Ausgabe vom 11. März). Nun sollen diese Bauarbeiten auch einer Busspur zugutekommen. Entsprechende Unterlagen liegen aktuell bei der Stadt Luzern auf.

Der Ruf nach einer Busspur kommt von der Studie «ÖV-Förderung Littauerboden», die der Kanton und die Stadt gemeinsam erarbeitet haben. Diese Studie hat aufgezeigt, dass im Abschnitt Staldenhof bis zum Seetalplatz in Emmen stadteinwärts eine Busspur einzurichten ist, «damit die künftigen Entwicklungsschwerpunkte Seetalplatz und Littauerboden optimal verbunden sind», wie es in den Unterlagen heisst. Heute verkehrt die Linie 45 Littau Bahnhof–Emmen Chörbli auf dieser Strecke.

Später wird die Busspur bis zum Seetalplatz verlängert

Bereits in Stand gesetzt wurde im Zuge der Hochwassermassnahmen der Abschnitt Obere Zollhausbrücke bis zum Viscosesteg. Dabei wurde der parallele Strassenabschnitt der Rothenstrasse an die Ufermauer angepasst. Bei der zweiten Etappe der Sanierung der Kleinen Emme (Swiss-Steel bis Viscosesteg) soll nun nicht nur gleichzeitig die Rothenstrasse saniert, sondern eben auch eine Busspur eingebaut werden. Die Realisierung ist im Verlauf des Jahres 2018 geplant. «Der Zustand der Rothenstrasse in diesem Abschnitt ist sehr schlecht. Eine umfassende Instandsetzung ist notwendig», sagt der Abteilungsleiter Planung Strassen beim Kanton, Beat Hofstetter. Unmittelbar nach dem Neubau der Strasse soll auch die Busspur in Betrieb genommen werden, heisst es in der Vernehmlassung der ÖV-Studie.

In einem separaten Verfahren soll zwischen dem Viscosesteg und dem Seetalplatz eine Bau­linie verfügt werden. Dies soll den Raum sichern, damit bei einem künftigen Bauvorhaben die Busspur bis zum Seetalplatz verlängert werden kann. Eine Bushaltestelle ist auf der betroffenen Strecke nicht geplant.

Beim Verkehrsverbund Luzern (VVL) freut man sich über die Realisierung der Busspur Rothen­strasse sowie über die später mögliche Verlängerung Richtung Seetalplatz. Das schreibt der VVL in einer Stellungnahme. Um Rückstaus am Ende der Busspur zu verhindern, fordert der VVL zudem eine Lichtsignalanlage zur Dosierung des Verkehrs. Dies werde nach der Sanierung geprüft und im Bedarfsfall eingerichtet, heisst es von Seiten des Kantons.

Die Kosten für die Sanierung der Rothenstrasse inklusive Busspur und Strassenentwässerung belaufen sich auf 1,3 Millionen Franken.

Martina Odermatt

martina.odermatt@luzernerzeitung.ch

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