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Littauer Vereine leiden unter Parkbussen – Politiker reichen Vorstoss ein

Bürgerliche Politiker haben ein Postulat eingereicht. Grund dafür ist die Parkplatz-Situation für Vereine in Littau.
Emanuel Schüpfer
Das Schulhaus Littau Dorf (Symbolbild Pius Amrein, 14. März 2019)

Das Schulhaus Littau Dorf (Symbolbild Pius Amrein, 14. März 2019)

Sie hatten ihr Fahrzeug unerlaubterweise während Probe- und Trainingsabenden auf Pausenplätzen parkiert und wurden anschliessend zur Kasse gebeten: Littauer Vereinsmitglieder hadern seit gut einem Jahr mit hohen Parkbussen. Dagegen wollen FDP-, CVP- und SVP-Politiker vorgehen. Sie haben ein entsprechendes Postulat beim Stadtrat eingereicht.

Verärgerung über Vorgehen der Stadt

«Anlass für das Postulat gaben zwei Regelungen, nach denen es verboten ist, motorisierte Fahrzeuge auf Pausenplätzen abzustellen», schreibt die FDP in einer Medienmitteilung. «Obwohl die Behörden Ausnahmen vor und nach den allgemeinen Unterrichtszeiten bewilligen können, haben die Vereine, welche Schulräume und Sportanlagen nutzen, nach der heutigen Praxis aber keinen Anspruch auf die Nutzung von Parkplätzen», so die FDP weiter. Besonders störend sei das Verhalten der Stadt: Die Postulanten werfen ihr mangelnde Aufklärung und übermässig harte Sanktionen vor.

Lösungsansätze sind vorhanden

Grossstadtrat und Komitee-Mitglied Marco Baumann (FDP) kennt die Umstände aus erster Hand: «Ich bin Präsident der Littauer Guuggenmusig Gögguschränzer und wir – als auch andere Vereine – sind von diesem Problem betroffen.» Die Ideen für eine Besserung der Umstände liefern die Postulanten gleich selber. Baumann betont, dass es dem Stadtrat aber offen gelassen sei, welche konkreten Lösungsansätze sich eignen.

«Wir wollen da nichts aufzwingen»

, so der Freisinnige. Laut Mitteilung könnten Vereine beispielsweise ausserhalb der Unterrichtszeiten grundsätzliche Parkplatzbewilligungen auf dem Schulhausareal erhalten oder allenfalls Parkkarten in einem Kontingent abgegeben werden. «Wie ich aber den Stadtrat kenne, wird er eher nicht auf diese Lösung anspringen», meint Baumann. Er hoffe aber, dass der Stadtrat hier den Vereinen entgegenkomme, indem eine Lösung geschaffen werde.

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