LITTERING: Mehr Abfallkübel: Hitzkirch ist sauberer geworden

Ein in Hitzkirch durchgeführter Test hat gezeigt, dass die Passanten weniger Abfall auf die Strasse werfen, wenn die Zahl der Abfalleimer erhöht wird. Raucher werfen dagegen ihre Kippen auf die Strasse, unabhängig davon, wie viele Aschenbecher aufgestellt sind.

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Symbolbild (Bild: Dominik Wunderli / Neue LZ)

Symbolbild (Bild: Dominik Wunderli / Neue LZ)

Die Arbeitsgruppe Littering hat an einzelnen Tagen in der Zeit vom Juni bis September den Abfall auf der Bahnhofstrasse eingesammelt und ausgewertet. Um zu testen, ob sich die Zahl der Abfalleimer auf das Verhalten der Leute auswirkt, wurden während einer bestimmten Zeit zusätzliche Kübel aufgestellt.

Wie die Arbeitsgruppe am Mittwoch mitteilte, konnte mit den zusätzlichen Kübeln die Abfallmenge, die auf der Strasse landet, verringert werden, und zwar auf das Jahr umgerechnet von 58,8 Kilogramm auf 39,3 Kilogramm.

Weniger Erfolg hatte die Arbeitsgruppe Littering mit zusätzlichen Aschenbechern. Die Zahl der täglich auf der Strasse entsorgten Kippen verharrte trotz diesen bei deutlich über hundert, selbst bei schlechter Witterung. Zuvor waren es täglich 140 bis 200 Stummel gewesen.

Die Arbeitsgruppe bezeichnet die am Strassenrand liegen gelassene Abfallmenge als enorm. Das Wegwerfen von Abfall könne von der Polizei mit einer Busse von mindestens 40 Franken geahndet werden. Ziel sei es jedoch, mit Aufklärung und Prävention positive Ergebnisse zu erzielen.

sda