LKW-Fahrer der fährlässigen Tötung schuldig

Im Mai 2011 wurde in der Stadt Luzern eine 86-jährige Frau von einem Sattelschlepper überfahren. Sie erlitt tödliche Verletzungen. Nun wurde der Chauffeur wegen fahrlässiger Tötung mit einer Geldstrafe und Busse bestraft.

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Die Unfallstelle bei der Kreuzung Moosstrasse / Bundesstrasse. (Bild: Pius Amrein/Neue LZ)

Die Unfallstelle bei der Kreuzung Moosstrasse / Bundesstrasse. (Bild: Pius Amrein/Neue LZ)

Der Unfall ereignete sich am 24. Mai um ca. 15.30 Uhr auf der Bundesstrasse bei der Verzweigung Moosstrasse. Die 86-jährige Frau überquerte einen Fussgängerstreifen und wurde dabei von einem Lastwagen erfasst und überrollt. Weitere Abklärungen haben gemäss Mitteilung der Staatsanwaltschaft Luzern ergeben, dass sich der Lastwagenlenker zudem nicht an die Verordnung über die Arbeits- und Ruhezeit der berufsmässigen Führer von leichten Personentransportfahrzeugen und schweren Personenwagen (ARV) gehalten hat.

Die Staatsanwaltschaft Luzern hat den Mann der fahrlässigen Tötung, des Nichttragens der Sicherheitsgurte, des Nichteinhaltens der Pausen, des Nichteinhaltens der täglichen Lenkzeit und der täglichen Ruhezeit, des Überschreitens der wöchentlichen Höchstarbeitszeit und des Nichteingebens der erforderlichen Angaben im Fahrtschreiber schuldig gesprochen.

Der 52-jährige Mann aus dem Kanton Fribourg wurde mit einer bedingten Geldstrafe von 120 Tagessätzen zu je 100 Franken (Probezeit 2 Jahre) und einer Busse von 2'000 Franken bestraft. Zudem muss er amtliche Kosten von rund 7'700 Franken bezahlen. Das Urteil ist rechtskräftig.

pd/zim