Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

LÖHNE: Stadtrat Luzern will bei ausgelagerten Betrieben Boni-Limite prüfen

Der Luzerner Stadtrat ist bereit, eine Boni-Obergrenze bei den ausgelagerten Betrieben zu prüfen. Die Forderung des SP-Postulats beurteilt er jedoch als «zu stark einschränkend» und als «nicht marktkonform».

Die Postulanten verlangen, dass die variablen Vergütungen bei ausgelagerten Betrieben nicht mehr als 20 Prozent und die übrigen Vergütungen nicht mehr als 10 Prozent der Basisvergütung betragen dürfen.

Diesen Vorschlag geht der Luzerner Stadtregierung zu weit. Stattdessen erachtet sie einen Vorschlag analog der Lösung auf Bundesebene als prüfenswert, wie sie in der am Dienstag veröffentlichten Stellungnahme schreibt. Der variable Lohnanteil und die Nebenleistungen dürften zusammen maximal 60 Prozent der fixen Basisvergütung betragen.

Die Festlegung der Höhe und der Zusammensetzung der Vergütung soll aber auch in Zukunft im Ermessen und in der Kompetenz des Verwaltungsrats liegen, hält der Stadtrat fest. "Damit wettbewerbs- und funktionsgerechte Entschädigungen festgelegt werden können." Er nimmt das Postulat teilweise entgegen.

Derzeit wären die ewl Energie Wasser Holding AG, die Verkehrsbetriebe Luzern AG und die Viva Luzern AG betroffen. Bei Organisationen mit einer Minderheitsbeteiligung der Stadt Luzern kann diese lediglich auf die Umsetzung hinwirken. (sda)

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.