LÖWENDENKMAL: Todeskampf des Löwen ist bald überwunden

Die erste Etappe der Restaurie­rungsarbeiten am Löwendenkmal ist abgeschlossen. Nun soll es in einem weiteren Schritt noch der Überwuchung und dem Vogelkot an den Kragen gehen.

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Schaut trotz Sanierung nach wie vor traurig drein: Der Denkmallöwe. (Bild Chris Iseli/Neue LZ)

Schaut trotz Sanierung nach wie vor traurig drein: Der Denkmallöwe. (Bild Chris Iseli/Neue LZ)

Ein Sickergraben sorgt neu dafür, dass das Oberflächenwasser nicht mehr über die Felskante fliessen kann. Nach heutigem Kenntnisstand waren die Arbeiten erfolgreich. Die Felswand führt bedeutend weniger Wasser. In einer zweiten Etappe im September 2008 wird das Löwendenkmal von Pflanzen und Vogelkot bereit. Dafür werden Anfang Juli Untersuchungen durchgeführt.

Teich für eine Woche ohne Wasser
Diese Untersuchungen am Löwen und in der Nische finden voraussichtlich vom 30. Juni bis 4. Juli 2008 statt. Der Zugang zum Löwen erfolgt über eine Hebebühne, die im Teich platziert wird. Der Teich muss deshalb für eine Woche entleert werden. Er wird gleichzeitig gereinigt. Weitere Beeinträchtigungen für die Besucher des Löwendenkmals und die Nachbarn werden nicht erwartet. Die Untersuchungen, die in Zusammenarbeit mit der kantonalen Denkmalpflege und der Expertin des Bundes dienen der Planung der Konservierungsarbeiten im September 2008.

Aufgrund des Konservierungskonzeptes des Institut für Denkmalpflege und Bauforschung (früher: Expert Center Zürich) sind nur geringe Eingriffe nötig. So wird die Wasserführung am Löwen und in der Nische überprüft und verbessert, damit das Wasser besser abgeleitet werden kann. Zudem wird der Pflanzenbewuchs am Löwen entfernt und der Löwe – wo aus ästhetischen Gründen notwendig – von Vogelkot gereinigt, wie die Stadt Luzern mitteilt.

scd