LÖWENGRABEN: Knast-Club: Jetzt droht eine Klage

Der Betreiber des Prison will die Schliessung seines Clubs nicht hinnehmen und auf Schadensersatz klagen.

Lena Berger
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Die Mohiba Bar und der Prison Club am Löwengraben im Jail Hotel mussten geschlossen werden - unter anderem, weil Lärmschutzauflagen nicht eingehalten wurden. (Bild: Boris Bürgisser / Neue LZ)

Die Mohiba Bar und der Prison Club am Löwengraben im Jail Hotel mussten geschlossen werden - unter anderem, weil Lärmschutzauflagen nicht eingehalten wurden. (Bild: Boris Bürgisser / Neue LZ)

Valon Zeqa ist verärgert. Der Geschäftsführer der Mohiba-Bar und des Prison-Clubs im Löwengraben musste seinen Betrieb per sofort schliessen. Anwohner hatten sich unter anderem über Lärm von rasant startenden Autos beschwert. Zudem sind gemäss Stadt Lärmschutzauflagen nicht eingehalten worden. Zeqa bestreitet die Vorwürfe. «Ich hatte an den Wochenenden Türsteher, die für Ruhe sorgten. Jeden Morgen habe ich eigenhändig die Strasse geputzt. Und bezüglich der Musiklautstärke habe ich mich an die Dezibel-Beschränkung gehalten, die mir meine Vermieterin auferlegte.» Die angeblichen Autorennen hätten nie stattgefunden.

Es drohte der Bewilligungsentzug

Besonders ärgert Zeqa, dass die Behörden nicht mit ihm Kontakt aufgenommen hätten. Nur seine Vermieterin Globo Event AG, vertreten durch Afrim Baftiroski, wurde zu einem Gespräch geladen. «Wir haben dabei deutlich gemacht, dass es so nicht weitergeht», erklärt Urs Renggli, stellvertretender Chef der Abteilung Gastgewerbepolizei. Sonst wäre allenfalls dem ganzen Betrieb inklusive Hotel die Bewilligung entzogen worden. Die Globo Event AG beschloss darauf, den Mietvertrag mit Zeqa zu kündigen. «Ich habe viel Geld in die Ausstattung von Bar und Club gesteckt. Irgendjemand wird mich dafür entschädigen müssen», sagt Zeqa dazu. Er habe vor, deswegen rechtliche Schritte einzuleiten.

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