Lotsendienst bei den Luzerner Car-Anhaltestellen wird ausgeschrieben

Derzeit regelt die Firma Securitas den Verkehr am Schwanen- und Löwenplatz. Ende Jahr läuft die Vereinbarung mit der Stadt Luzern aus.

Robert Knobel
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Ein Lotse am Schwanenplatz. (Bild: Pius Amrein, Luzern, 2. Februar 2017)

Ein Lotse am Schwanenplatz. (Bild: Pius Amrein, Luzern, 2. Februar 2017)

Die Stadt Luzern schreibt den Lotsendienst am Schwanenplatz und Löwenplatz per 1. Januar 2019 neu aus. Der Dienst wird seit 2013 von Mitarbeitern der Firma Securitas ausgeführt. Sie sorgen dafür, dass die Touristencars zu den Anhalteplätzen geführt und anschliessend wieder sicher auf die Strasse gelotst werden. Der Dienst wird zwar vollständig von den anliegenden Uhren- und Schmuckgeschäften finanziert (Kosten: rund 300'000 Franken pro Jahr). Da es sich bei Löwen- und Schwanenplatz um öffentliche Plätze handelt, liegt der Lotsendienst aber dennoch in der Verantwortung der Stadt.

Die Leistungsvereinbarung mit der Securitas hatte eine Laufzeit von fünf Jahren und läuft Ende 2018 aus. Daher wird sie nun für eine weitere fünfjährige Periode neu ausgeschrieben. Der Lotsendienst wurde bis 2013 von städtischen Parkplatzwächtern durchgeführt und danach an die Securitas ausgelagert. Eine zentrale Rolle erhielten die Verkehrslotsen ab 2015, als die Stadt Luzern das sogenannte «Car-Regime» einführte. Demnach dürfen Cars in der Hauptverkehrszeit am Schwanenplatz nur zum aussteigen anhalten. Zum einsteigen müssen die Touristen zu Fuss zum Löwenplatz laufen. Die Lotsen sorgen an beiden Plätzen für die Einhaltung dieses Regimes.