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LOZÄRNER MÄÄS: Wetter und Umsatz waren top

Rekordverdächtige 400 000 Besucher lockte die Herbstmesse aufs Luzerner Inseli. Bei den Marktfahrern und Schaustellern klingelten die Kassen – auch dank T-Shirt-Wetter.
Traumtag an der Määs: Riesenrad und Kettenkarussell vor wolkenlosem Himmel. (Bild: Philipp Schmidli (Luzern, 15. Oktober 2017))

Traumtag an der Määs: Riesenrad und Kettenkarussell vor wolkenlosem Himmel. (Bild: Philipp Schmidli (Luzern, 15. Oktober 2017))

Sandra Monika Ziegler

sandra.ziegler@luzernerzeitung.ch

Auch am Sonntag zog es Tausende aufs Luzerner Inseli: Mit geschätzten 400'000 Besucherinnen und Besuchern – 50'000 mehr als im Vorjahr – gehört die diesjährige Luzerner Herbstmesse Määs zu den bestbesuchten. Organisatoren, Markthändler und Schausteller sind sehr zufrieden und ziehen eine überwiegend positive Bilanz. «Wir hatten ein sehr nettes Publikum, bei dem guten Wetter hatten alle gute Laune», sagt etwa Bea Büttiker-Mathys von den gleichnamigen Vergnügungsbetrieben. Ihr Fahrgeschäft X-Factory stand beim Bahnhof-Torbogen.

Zu Zwischenfällen kam es nicht, es sei «richtig rund» gelaufen, so Büttiker-Mathys. Für Familien hat sie noch einen Tipp: «Schreibt doch euren Kindern eine Telefonnummer aufs Handy und auf einen Zettel im Portemonnaie; so können wir anrufen, wenn etwas gefunden wird.» Denn es komme immer wieder vor, dass ein Telefon oder Portemonnaie während der rasanten Fahrt aus den Taschen falle.

Spieltrieb und Adrenalin-Kick machen es aus

Hört man sich bei Besuchern um, was sie an die Määs treibt, dann werden Riesenrad, Bratwurst und Magenbrot am meisten genannt. Bei einer Gruppe junger Leute steht das Riesenrad an erster Stelle: «Wir kommen jedes Jahr und geniessen die tolle Aussicht aus der Gondel. So hoch rauf kommst du nur an der Määs.» Ebenfalls ein Renner unter den Bahnen ist das 52 Meter hohe Fahrgeschäft «Maxximum 2». Fahrmutige müssen sich hier öfters beim Schlangestehen in Geduld üben. Ein Gaudi ist es aber für alle: für die, die sich nach oben katapultieren lassen, genauso wie für die Schaulustigen, die am Boden bleiben.

Auch entlang der Holzhäuschen drängen sich die Besucher. Beim Magenbrot wird mir gesagt, dass ich unbedingt das in der blauweissen Papiertüte kaufen muss, es sei das beste. Das Gedränge vor ihrem Stand freut auch Silvia Schweizer; ihre Handyhüllen gehen weg «wie warme Weggli». Bei Lukas Stadelmann bleiben die Lederpflege-Büchsen auch nicht lange gestapelt. «Ist nicht nur das Wetter, sondern auch das Material gut, läuft das Geschäft wie geschmiert», zieht er Bilanz.

Die Marktfahrer erzielten mit ihrer Ware gute Umsätze. Der Einsatz von durchschnittlich 1700 Franken Platzgebühr für das Holzhäuschen habe sich gerechnet, sagen die meisten. Wer warme Mützen und wollene Schals anbot, hatte bei dem sonnigen Wetter einen schweren Stand.
Erich Felber, Projektleiter Veranstaltungen Stadt Luzern, ist ebenfalls zufrieden: «Aus organisatorischer Sicht verlief die Määs einwandfrei und ohne nennenswerte Zwischenfälle.» Nächstes Jahr startet die Lozärner Määs am 6. Oktober. Im Gegensatz zu diesem Jahr beginnt sie damit erst in der zweiten Herbstferienwoche.

Die Määs wurde dieses Jahr gut besucht. Im Bild: Nervenkitzel auf eine der Bahnen. (Bild: Nadia Schärli (30. September 2017))

Die Määs wurde dieses Jahr gut besucht. Im Bild: Nervenkitzel auf eine der Bahnen. (Bild: Nadia Schärli (30. September 2017))

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