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Lozärner Usdröck: «Bomper»

Heute stecken Frauen alles in ihre Handtasche, früher hatten sie dafür einen «Bomper». Je nach Verwendung kann das Wort aber ziemlich gemein sein.

«D Frau treid im Bomper enne mee use, as de Maa of em Wagen oben iefüert.» Diese Redensart aus Sursee beschreibt das Wort «Bomper» perfekt, welches von zahlreichen Lesern im Rahmen unserer Mundart-Serie vorgeschlagen wurde. Das Wort steht in erster Linie für eine Tasche in einem Kleidungsstück. Gemeint ist damit die zum Teil recht umfangreiche Innentasche im Frauenrock früherer Zeiten. Im «Bomper» konnte man viel unterbringen und mehr oder weniger unauffällig transportieren. Heute werden die Sachen umständlich in Handtaschen gestopft. Doch «Bomper» kann auch für eine Hosen- oder Schürzentasche stehen.

Das Wort ist wohl eine schallnachahmende Bildung zum Verb «pompere, pompele», das heisst «mit dumpfem Geräusch fallen, rumpeln». Im Idiotikon steht dazu: «Die Grundbedeutung scheint das Schwellende, unförmlich Dicke zu sein.» Im Thurgau war «Bumper» die Bezeichnung einer Sackuhr und in der Innerschweiz ist damit vielerorts eine kleine, dickleibige, schwerfällige Person gemeint. (cgl)

Hinweis: Kennen Sie typische «Lozärner Usdröck»? Schicken Sie Ihre Vorschläge an folgende E-Mail-Adresse: dialekt@luzernerzeitung.ch

Das Schweizerdeutsche Online-Wörterbuch: www.idiotikon.ch

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