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Lozärner Usdröck: «Föifbätzi»

Das reine Luzerner Wort ist mehr oder weniger verschwunden. Wohl auch deshalb, weil das «Föifbätzi» im Alltag an Bedeutung verloren hat.
Christian Glaus

Wie sehr sich doch der Wert des Geldes verändert hat: Mit dem «Föifbätzi» konnte man sich früher tatsächlich noch etwas (Kleines) leisten, heute reicht es gerade noch für einen Kaugummi. Vielleicht ist deshalb der Begriff weitgehend aus dem Luzerner Dialekt verschwunden. Vom «Föifbätzi» spricht kaum mehr jemand, dafür umso mehr vom «Föifliber». «Föifbätzi» ist ein reines Luzerner Wort für die 50-Rappen-Münze. Als erste Erwähnung nennt das Idiotikon das Jahr 1899. «Er hed jo natürli Fröid, wenn’s Föifbätzi rägnet», war damals im «Luzerner Tagblatt» geschrieben.

Gut zu wissen ist noch Folgendes: Der Batzen oder eben im Luzerndeutschen «Bätzi» stand seit der Einführung der neuen Münzwährung 1852 für die 10-Rappen-Münze. Doch es gibt auch noch den Fünf-Räppler, dieser wird als Halbbatzen bezeichnet. Ist etwas halbbatzig, ist es nicht viel wert oder wenig taugend, wobei sich das Wort nicht nur auf Sachen, sondern auch auf Personen beziehen lässt. (cgl)

Hinweis: Kennen Sie typische «Lozärner Usdröck»? Schicken Sie Ihre Vorschläge an folgende E-Mail-Adresse: dialekt@luzernerzeitung.ch.

Das Schweizerdeutsche Online-Wörterbuch: www.idiotikon.ch

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