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Lozärner Usdröck: «Nodere»

Das Verb kann alles und nichts bedeuten. Wer aber lange genug «noderet», findet eine Erklärung – und vier mögliche Bedeutungen.
Simon Mathis

«Nodere» ist so ein Verb, das alles und nichts bedeuten kann. Das Mundartwörterbuch Idiotikon führt denn auch vier Bedeutungen für das Wort an: herumwühlen, herumrütteln, nach etwas suchen und beflissen arbeiten. Natürlich fallen diese vier Tätigkeiten gerne mal zusammen. Wer jemals frühmorgens die Wohnung auf den Kopf gestellt hat, um die Autoschlüssel zu suchen, weiss sicher bestens, was «umenodere» bedeutet. Die Wurzeln des Wortes liegen im Althochdeutschen «notōn», was schütteln oder erschüttern bedeutete. «Nodere» fand zuweilen auch eine poetische Verwendung im Sinne von «innerlich aufwühlen». Im Idiotikon gibt es dazu ein schönes Zitat des Dichters Jakob Stutz (1801–1877): «Dem Vater grübelte und noderte es fort und fort im Herzen.» (sma)

Hinweis: Kennen Sie typische «Lozärner Usdröck»? Schicken Sie Ihre Vorschläge an folgende E-Mail-Adresse: dialekt@luzernerzeitung.ch

Das Schweizerdeutsche Online-Wörterbuch: www.idiotikon.ch

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