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Lozärner Usdröck: «Omues»

Nein, es hat nichts mit «Öpfumues» zu tun, das «Omues». Dann noch viel eher mit dem Begattungstrieb der Kühe. Doch was bedeutet der fast ausgestorbene Ausdruck überhaupt?
Simon Mathis

Eine «Omues» verursachen oft Kinder – manchmal aber auch Erwachsene. Das Wort, das mittlerweile fast ausgestorben ist, bedeutet so viel wie Mühe, Plage oder Unordnung. Hergeleitet ist es vom Gegenteil der Musse, der so genannten «Unmusse». Wer sich vor Arbeit nicht mehr retten konnte, beklagte sich früher darüber, dass er in der Omues stecke. Ein unruhiger und lästiger Mensch kann ebenfalls als Omues beschimpft werden: «Du besch es rächts Omues!» Omues nannte man gelegentlich auch den Begattungstrieb der Kühe: Denn dieser macht die Tiere nervös.

Hinweis: Kennen Sie typische «Lozärner Usdröck», die in Vergessenheit geraten sind? Wir sammeln die Wörter und erklären sie. Vorschläge können Sie direkt per Mail einschicken: dialekt@luzernerzeitung.ch

Das Schweizerdeutsche Online-Wörterbuch: www.idiotikon.ch

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