LUCERNE FESTIVAL: Afrikas Lebensfreude auf Luzerner Strassen

Strassenmusik am Lucerne Festival präsentiert sich vielfältig: zwischen Folklore und Weltmusik, zwischen Trommeln, Tanz und Theater. Eröffnung ist am Dienstagabend vor dem KKL.

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Ubuhle aus Afrika treten in Luzern auf. (Bild pd)

Ubuhle aus Afrika treten in Luzern auf. (Bild pd)

Die Strassenmusik spielt bereits zum fünften Mal im Rahmen des Lucerne Festivals in der Luzerner Altstadt. Unter dem Motto Eros treten Musikformationen aus aller Welt auf. Die Eröffnungsveranstaltung stellt die acht Formationen vor. Sie findet am Dienstag, 24. August, um 17.30 Uhr vor dem KKL statt. Anschliessend treten die Musikformationen bis am Samstag jeweils abends (19.00 bis 22.00) auf vier verschiedenen Plätzen in der Luzerner Altstadt auf. Bis in die Nacht wird danach im Sentitreff an der Baslerstrasse weitermusiziert. Der Zutritt zu allen Vorstellungen ist kostenlos.

Die Strassenmusik präsentiert sich dieses Jahr zwischen Folklore und Weltmusik, zwischen Trommeln, Tanz und Theater. Hier soll die Sinnlichkeit in Musik und Bewegung ganz natürlich und unverfälscht zum Ausdruck kommen. Exemplarisch dafür steht der Flamenco, interpretiert von der spanischen Gruppe Malasangre, mit – eine Seltenheit – ausschliesslich Frauen.

Lebensfreude Südafrikas in Luzern
Das Ensemble El Khamsa um die französische Tänzerin Alexia setzt orientalisches Melodiengut aus der Märchenwelt von «1001 Nacht» in verführerische Sinneskunst um – auch diese Formation rückt damit weibliche Reize in den Vordergrund. Zwei reine Männergruppen sorgen für Kontrast: Die Gruppo Emiliano zelebriert norditalienische Volksweisen, und das sardische Karalis Bass Quartet lässt in ungewöhnlicher Besetzung mit drei Celli und einem Kontrabass aufhorchen.

Und noch in schöner Erinnerung von der Fussballweltmeisterschaft ist die Lebensfreude Südafrikas: Ubuhle be Afrika verkörpert diese trommelnd und tanzend.

David Koch; bb